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Faszinierende Bilder des niederländischen Malers Ton Schulten im Museum

Sinfonie aus Farbe und Licht

Bad Pyrmont. Ton Schulten, Jahrgang 1938, wohnhaft im niederländischen Ootmarsum und Maler aus Leidenschaft, hat eine ganz natürliche und simple Lebensphilosophie: „Ich lebe einfach, bin viel mit meinem Hund in der Natur, arbeite jeden Tag und schlafe wenig“, stellte er sich den Besuchern bei der Eröffnung seiner Ausstellung im Museum vor.

veröffentlicht am 11.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:41 Uhr

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Autor:

karin heininger
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Dass er aus diesem einfachen Leben genug Energie schöpft, um als 76-Jähriger noch so vitale, farblich faszinierende Landschaftsbilder zu malen, davon konnten sich die fast 200 Besucher der Vernissage am Mittwochabend überzeugen. Es waren ungewöhnlich viele Mitglieder des Museumsvereins und andere Kunstfreunde in die Beletage gekommen. Ton Schulten hat über seine Heimatregion Twente hinaus einen weltweiten Ruf als Künstler, und wer einmal seine Ölgemälde oder Siebdrucke in der Harmonie aus Farbe und Licht gesehen und sich darin vertieft hat, wird seine Handschrift immer wieder erkennen und davon gefesselt werden.

Die Besucher der Eröffnung jedenfalls waren voll Bewunderung, wie aus den Kommentaren zu hören war. „Ton Schulten trifft den Nerv vieler Menschen, seine Bilder strahlen Harmonie mit seiner Umwelt und inneren Frieden aus, sie haben Kraft“, würdigte Museumsleiter Dr. Dieter Alfter den Künstler.

Bürgermeisterin Elke Christina Roeder und der Vorsitzende des Museumsvereins, Klaus-Henning Demuth, wiesen auf die vielen Verbindungen zwischen Bad Pyrmont und den Niederlanden hin. Dies sei durch die Städtepartnerschaft mit Heemstede, aber auch durch Museums-Ausstellungen holländischer Künstler wie Hermann van Veen belegt. Und sowohl Demuth als auch Roeder beriefen sich auf die legendäre Geschichte der Prinzessin Emma aus Arolsen, die den niederländischen König Wilhelm III. bei seiner Brautschau in Bad Pyrmont zu ihrem Ehemann erkor. Demuth wies, wie zuvor schon Dieter Alfter, darauf hin, dass Schulten seine Geburts- und Heimatstadt zu einem Mekka für Kunstfreunde gemacht habe: Bei 4500 Einwohnern gibt es über 18 Kunst-Galerien.

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  • Besuch aus dem Kunst-Mekka Ootmarsum: Ton Schulten kam mit Frau Ank (li.) und Managerin Simone Heller nach Bad Pyrmont. Hei

Dazu gehört auch ein eigenes Ton Schulten-Museum und die Galerie international „Chez Moi“. Als deren Managerin Simone Heller die Gäste der Vernissage in munterem „Rudi-Carell-Deutsch“ begrüßte, war schnell klar: Ton Schulten ist nicht nur Künstler, sondern auch Unternehmer. Er hat neben seinen Bildern formschöne, sehr ästhetische Vasen, Teller, Kaffeetassen kreiert, die in Vitrinen der Beletage ebenfalls zu sehen (und im Museumsshop zu kaufen) sind.

Zum Schluss seiner Rede mahnte Demuth bei der Bürgermeisterin eine baldige Ausschreibung für einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin des Museumsleiters an. Wie berichtet, geht Dr. Dieter Alfter am 14. November in den Ruhestand, und die Bürgermeisterin hat bereits versichert, dass ein ein nahtloser Übergang versucht werde. Eine Antwort gab sie Demuth an diesem Abend nicht.

Die Ausstellung „Zauber des Lichts“ ist bis zum 29. Juni zu sehen. Das Museum ist dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Ton Schultens Landschaftsbilder – hier „Nazomer“ aus dem Jahr 2012 – schwelgen in satten Farben, verraten aber auch die Ausbildung des Künstlers als Grafiker: Eine faszinierende Symbiose, die zurzeit in der Ausstellung im Museum zu bewundern ist. Hei



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