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Seniorenbeirat und Jugendparlament gewinnen Schulen als Partner für Bahnhofspatenschaft

Signalrot ist tabu

BAD PYRMONT. Das Gemeinschaftsprojekt von Seniorenbeirat und Jugendparlament zur Verschönerung des Bad Pyrmonter Bahnhofes wird konkreter. „Wir haben das Humboldt-Gymnasium und die Max-Born-Realschule als interessierte Partner gewinnen können“, sagte die Vorsitzende des Beirates, Annegret nach einem Treffen im Rathaus. „Ich bin jetzt sehr optimistisch, dass daraus im Herbst etwas wird.“

veröffentlicht am 03.06.2016 um 11:52 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Wir berichtet, wollen Seniorenbeirat und Jugendparlament im Rahmen einer Bahnhofspatenschaft gemeinsam etwas dafür tun, dass der Pyrmonter Bahnhof schöner wird. Der jüngst bekannt gewordene Verkauf des Gebäudes beeinträchtigt diese Pläne nicht. „Unser Partner ist weiterhin die Deutsche Bahn“, so Webel. Begonnen wird am und im Wartehäuschen auf dem Bahnsteig, das mit verschiedenen Pyrmonter Motiven dekoriert werden soll. Schüler der Max-Born-Realschule haben vor zwei Jahren solche Motive gemalt, die könnten vielleicht verwendet werden. Am Gymnasium wird überlegt, sich im neuen Schuljahr im Rahmen eines Kunstprojektes zu beteiligen. Interesse hatte auch die Künstlergruppe „Brückenschlag“ bekundet, mit der Webel kommende Woche nach dem Abbau ihrer Ausstellung in den Palmenhäusern ein Gespräch plant. Grundsätzlich sind aber alle heimischen Kunstinteressierten und Hobbymaler aufgerufen, sich an der Verschönerungsaktion zu beteiligen. Sie können sich unter Telefon 05281/949112 bei Wolfgang Siefert im Rathaus melden. Ob und wie die Aktion als Wettbewerb durchgeführt wird, wie es das Jugendparlament vorgeschlagen hat, muss laut Webel noch geklärt werden.

„Pyrmonter Motive gibt jedenfalls es reichlich“, ist sich die Vorsitzende sicher. Das könnte also in einem weiteren Schritt auch für den Zugangstunnel zu den Bahnsteigen und andere Flächen reichen. „Die Bahn hat nichts dagegen, aber zunächst konzentrieren wir uns auf das Wartehäuschen, dass demnächst hoffentlich wieder geöffnet und instand gesetzt wird.“

Für die Materialien werden laut der Beiratsvorsitzenden noch Sponsoren gesucht. Die Bahn lasse den Künstlern freie Hand bei der Wahl der Motive, berichtet sie. Nur Signalfarben seien tabu. Ein leuchtendes Rot zum Beispiel könnte die Lokführer bei der Einfahrt in den Bahnhof irritieren, heißt es dort.uk



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