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Am 11. September wird auch der Integrationsrat gewählt

Sieben Kandidaten für sieben Mandate

BAD PYRMONT. Am 11. September werden nicht nur die Mitglieder des Stadtrates und der Ortsräte gewählt, sondern auch ein neuer Integrationsrat. Sieben Kandidaten treten an, exakt so viele, wie für dieses städtische Gremium benötigt werden. Jeder der Kandidaten, der auch nur eine Stimme bekommt, wäre gewählt.

veröffentlicht am 03.08.2016 um 16:31 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 14:12 Uhr

Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Fest steht aber, dass sich die Zusammensetzung ändern wird, denn nur zwei dieser sieben Kandidaten gehören dem seit 2011 amtierenden Integrationsrat an: die Portugiesin Marisa Franco da Costa und die Ukrainerinn Iryna Sheinberg. Um eines der anderen fünf Mandate bewerben sich die Türken Kuzey Ekis und Mustafa Aygün, der Iraker Amar Al-Senaid, der Lette Janis Gross (der auch die deutsche Nationalität hat und als Einzelbewerber für den Stadtrat kandidiert) und die Griechin Rula von Wysiecki. Alle Wahlvorschläge sind jetzt vom Wahlausschuss zugelassen worden.

Insgesamt 1815 Wahlberechtigte für die Wahl des Integrationsrates gibt es, von denen 1799 nicht die deutsche Nationalität haben und 16 sich in die Wählerliste haben eintragen lassen, weil sie sich einer besonderen Nationalität verbunden fühlen. Damit ist die Liste geschlossen.

Angehörige von 98 Nationalitäten leben zurzeit in Bad Pyrmont. Wahlberechtigt sind sie, wenn sie mindestens drei Monate hier leben und mindestens 16 Jahre alt sind, also auch Flüchtlinge. Wahllokale werden in der Mensa im Schulzentrum und im Berufsförderungswerk in Holzhausen eingerichtet, genau dort wo auch die Kommunalwahlen stattfinden.

Der Integrationsrat vertritt die Belange der Bad Pyrmonter Migranten gegenüber der Politik, der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Sie arbeiten in den Ausschüssen des Rates mit und erarbeiten Verbesserungsvorschläge zur Kindergarten-, Schul-, Ausbildungs-, Wohnungs-, Aufenthalts- und Flüchtlingssituation. In den vom Rat formulierten Vorgaben finden sich hohe Ansprüche. So soll sich der Integrationsrat für ein gleichberechtigtes Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten einsetzen und Toleranz und Akzeptanz auf allen Ebenen des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens fördern.



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