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So macht sich Annegret Webel als neue Frau an der Spitze des Seniorenbeirats auf den Weg

Sie hat keine Angst vor großen Schuhen

Bad Pyrmont (Hei). Der Wechsel an der Spitze des Pyrmonter Seniorenbeirates ist vollzogen. Nach sieben Jahren gibt es mit Annegret Webel eine neue Vorsitzende. Sie löst Hans-Georg von Bodecker ab, der seit 2004 dieses Amt ausgeübt hat.

veröffentlicht am 26.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 11:41 Uhr

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Ihr Vorgänger hinterlasse ihr große Schuhe, versicherte Annegret Webel, die am Mittwochabend von der im Rathaussaal tagenden Delegiertenversammlung einstimmig gewählt wurde. Durch ihre bisherige dreijährige Mitarbeit im Vorstand habe sie schon Erfahrungen sammeln können, betonte die mit dem SPD-Ratspolitiker Hans-Herbert Webel verheiratete 65-Jährige. „Auch wenn ich mit einem Kommunalpolitiker verheiratet bin, fühle ich mich neutral und als unabhängige Bürgerin“, versicherte sie. Vieles werde sie fortsetzen, vor allem die gewachsenen guten Kontakte pflegen, aber sie werde auch neue Akzente setzen. Hilfe zur Selbsthilfe, Jung hilft Alt und Alt hilft Jung sind nur einige der Themen, die der in Leitungsdingen erfahrenen neuen Vorsitzenden, die lange als Pflegedienstleiterin gearbeitet hat, vorschweben. Ihr mache die Arbeit im Vorstand jedenfalls viel Freude und sie habe gerne zugesagt, als Hans-Georg von Bodecker sie gebeten habe, für seine Nachfolge zu kandidieren. „Auch wenn ich bis zuletzt nicht glauben wollte, dass er wirklich aufhört“, schmunzelte sie. „Es gibt mehr zu tun, als man glaubt. Mit dem Bewegungspark sind wir auf einem guten Weg“, so Annegret Webel.

Zu ihren Stellvertretern wurden Christa Schröder und Klaus Klaushenke gewählt, zu Beisitzern Anke Schüre, Rita Wilke und Detlef Malzahn.

Als positive Ergebnisse seiner siebenjährigen Tätigkeit wertete von Bodecker die „wohlwollende Begleitung und Unterstützung“ durch die Stadt, die gute Zusammenarbeit mit den Pyrmonter Pflege-Einrichtungen und den Heimbeiräten, aber auch die erfolgreiche Kommunikation mit dem Jugendparlament, die auf jeden Fall fortgesetzt werden sollte. „Auch mit dem Behindertenbeirat gibt es manche Berührungspunkte, die intensiviert werden könnten“, so von Bodecker.

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit und der seines Vorstandes sei die Beratung an jedem ersten Dienstag des Monats im Rathaus gewesen. Fragen zu Vorsorge-Vollmachten, zum Mietrecht und zu Verkehrs-Sicherheitsfragen würden von den Senioren am häufigsten gewünscht. Auch wenn man nicht in jedem Fall praktische Hilfe leisten könne, sei es doch wichtig, den Ratsuchenden Tipps zu geben, an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden könnten. „Zu den Dingen, die wir bisher nicht erreicht haben, gehört ein Lebensmittelmarkt in der Kernstadt und ein Zebrastreifen im Bereich Brunnenplatz-Kirchstraße.“ Dem neuen Seniorenbeirat sicherte der bisherige Vorsitzende seine Unterstützung zu. Er wurde von Bürgermeisterin Elke Christina Roeder mit Dank und Anerkennung verabschiedet. „Sie haben etwas in Bewegung gesetzt“, betonte sie.

Der neugewählte Vorstand des Seniorenbeirats: Rita Wilke, Christa Schröder, Klaus Klaushenke, Annegret Webel, Detlef Malzahn und Anke Schüre (v. l. n. r.).

Foto: Hei



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