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Im Straßenverkehr lauern viele Gefahren / Polizei geht mit Partnern auf unterschiedliche Aspekte ein

Sicherheit geht vor

BAD PYRMONT. Mit vielen Aktionen und vielen Partner hat die Pyrmonter Polizei mit einem Verkehrssicherheitstag auf dem Parkplatz am Gondelteich hingewiesen, um aufzuklären und um vorbeuge zu treffen.

veröffentlicht am 12.05.2019 um 18:25 Uhr

Gar nicht so einfach: Fabrice Diehl probiert auf einem Parcours der Verkehrswacht eine Brille aus, die die Folgen eines Alkoholrausches simuliert. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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BAD PYRMONT. Wie viele Buchstaben kann man während der Autofahrt in ein Smartphone oder ein Tablet eingeben, bevor es zum Unfall kommt? Erstaunlich wenig, mussten die Besucher beim Verkehrssicherheitstag in Bad Pyrmont feststellen, den die Pyrmonter Polizei am Sonntag auf dem Parkplatz am Gondelteich veranstaltet hatte. Hier konnten die Gäste in einer Simulation erkennen, wie sehr die Konzentration auf einen Bildschirm den Blick für das Geschehen rund ums Auto auf der Straße trübt.

„Diese Veranstaltung, die wir mit vielen Partnern gemeinsam auf die Beine gestellt haben, markiert den Beginn der Verkehrssicherheitswoche, bei der wir auch einige Kontrollen durchführen werden“, verriet Polizeioberkommissar Christian Jäckel, der den Tag organisiert hatte.

Getrübt wird der Blick auch durch Alkohol. Das wurde mit einer Spezialbrille simuliert, durch die man die Welt nur sehr verzerrt wahrnehmen kann. „Warte Papa, ich helfe dir.“ Fabrice Diehl drehte und schob seinen Papa Gregoire über den Parcours, damit er nirgends anstieß. Er selbst hatte schnell den Dreh raus. „Du musst nur deine Füße im Blick halten, dann verlierst du nicht die Orientierung.“

3 Bilder
Feuerwehrkameraden „retten“ Jenny Hasse fachmännisch aus einem Auto. Foto: yt

Auf dem Fahrradsimulator der Kreisverkehrswacht Hameln-Pyrmont konnten Kinder ihre Weitsicht im Straßenverkehr unter Beweis stellen. Bei der Motorrad-Simulation durfte man es auch mal richtig krachen lassen. Es konnte ja nichts kaputt gehen wie bei den beiden ausgestellten Unfall-Motorrädern, die ziemlich mitgenommen ausschauten. „Hier lässt sich erahnen, wie schwer so ein Unfall ausgehen kann. Selbst moderne Kombis und Protektoren können die Knautschzonen eines Autos nur sehr eingeschränkt ersetzen“, betonte Jäckel.

Gut 300 Besucher nutzten die Gelegenheit, um den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr dabei zuzuschauen, wie sie ein eingeklemmtes Unfallopfer aus einem Auto befreien. Es war schon sehr eindrucksvoll, wie mit schwerem Gerät die Tür zu dem Auto aufgehebelt, die B-Achse scheinbar spielerisch weggeknipst, und Jenny Hasse, die das Opfer spielte, aus dem Unfallauto gerettet wurde.

An einem Stadtbus der Öffis wurde das korrekte Einsteigen mit einem Rollator geübt. „Sie sollten als erstes den Knopf hier außen neben der hinteren Tür drücken“, erklärte Oberkommissarin Simone Kalmbach. „Damit machen Sie den Fahrer darauf aufmerksam, dass Sie mit besonderem Gerät wie Rollator oder Rollstuhl zusteigen wollen.“



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