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… und fordert die Stadt zum Handeln auf

Senioren-Union sorgt sich um die alten Villen

Bad Pyrmont (uk). Die Senioren-Union Bad Pyrmont hat sich besorgt über den Zustand vieler Altbauten geäußert, die den kurortstypischen Charme Bad Pyrmonts ausmachen und die Stadt aufgefordert, Initiativen zur Sanierung und Modernisierung zu starten.

veröffentlicht am 19.04.2010 um 20:05 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:41 Uhr

Es sind Jugendstil-Villen wie diese, die Bad Pyrmont ein attrakt
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„Es ist zu begrüßen, wenn die Stadtsparkasse neue Wohngebiete erschließt und modernen Wohnraum schaffen will. Genauso wichtig ist es aber, dass die für Bad Pyrmont typischen, stilvollen Altbauten saniert, modernisiert und erhalten werden“, so der Vorsitzende der Senioren-Union, Werner Lange. „Es gibt eine große Anzahl von sehr schönen Villen, die leer beziehungsweise zum Verkauf stehen und einige, die langsam zu verfallen drohen und schließlich abgerissen werden. Damit verliert die Innenstadt ihr attraktives Gesicht.“

Nach Beobachtung der Senioren-Union sind aber auch Wohngebäude aus den letzten Jahrzehnten modernisierungsbedürftig. Viele Wohngebäude sind nicht behinderten- oder seniorengerecht. Personenaufzüge seien beispielsweise in größeren Wohnanlagen eher die Ausnahme. Die hohe Zahl von Wohnungsleerständen sei auch auf mangelnde Attraktivität von Wohnungen zurückzuführen.

„Das mit viel Geld der Stadt Bad Pyrmont erstellte städtebauliche Gesamtkonzept vernachlässigt diesen Aspekt leider“, bemängelt Lange. „Neben der Stadt und den Eigentümern sind hier auch die Kreditinstitute hinsichtlich der Finanzierung in der gesellschaftspolitischen Verantwortung.“ Lange erinnerte daran, dass Bad Pyrmont von jeher ein beliebter Senioren-Ruhesitz ist. Auch heute sei der Zuzug für Menschen aus Ballungszentren, die in Ruhestand gehen, noch interessant, wenn der Wohnraum der Nachfrage entspreche.

Im Namen der Senioren-Union forderte Lange die Stadt auf, Initiativen zur Wohngebäudesanierung und Modernisierung zu ergreifen und dafür Förderprogramme von Land, Bund und EU zu nutzen.

„Wir wissen um das Thema und arbeiten längst an einer Lösung“, reagierte Stadtsprecher Wolfgang Siefert. Man darf gespannt sein.

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