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Viele Themen auf der Agenda: Vorsitzende Annegret Webel ist mit der Arbeit des vergangenen Jahres zufrieden

Seniorenbeirat will sich Senioren in Ortsteilen widmen

BAD PYRMONT. Es war ein umfangreicher Tätigkeitsbericht, den die Vorsitzende des Pyrmonter Seniorenbeirates, Annegret Webel, den Delegierten vorlegte und dabei eine positive Bilanz zog. „In der Öffentlichkeit nimmt man uns wahr und von den Verantwortlichen im Rathaus werden wir respektiert und unterstützt.“

veröffentlicht am 17.05.2019 um 10:00 Uhr
aktualisiert am 17.05.2019 um 18:40 Uhr

„Wir müssen mehr auch die Senioren in den Ortsteilen Bad Pyrmonts erreichen“, sagt Annegret Webel. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Der Seniorenbeirat will sich darum bemühen, auch die in den Pyrmonter Ortsteilen lebenden Senioren zu erreichen. Das hat die Vorsitzende Annegret Webel anlässlich der Delegiertenversammlung angekündigt. Es sei bisher nur unzureichend gelungen, diese Senioren zu erreichen. „938 Männer und Frauen, die älter als 65 Jahre sind, leben nicht in der Kernstadt, sondern in den Ortsteilen“, machte sie deutlich. „Darum werden wir demnächst Kontakt zu den Ortsvorstehern und Ortsbürgermeistern aufnehmen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir sie besser in unsere Aktionen mit einbinden können.“

Es war ein umfangreicher Tätigkeitsbericht, den die Vorsitzende vorlegte und dabei eine positive Bilanz zog. „Wir blicken auf ein weiteres Jahr erfolgreicher Arbeit zurück. In der Öffentlichkeit nimmt man uns wahr und von den Verantwortlichen im Rathaus werden wir respektiert und unterstützt“, so Webel. Mit Erleichterung habe man aufgenommen, dass die Beiräte seitens der Stadt vorerst nicht von einer Kürzung der finanziellen Zuwendung betroffen sind.

Auf die Agenda hat der Beirat auch die intensivere Zusammenarbeit mit dem Lügder Seniorenbeirat geschrieben. Ein erstes Treffen habe es bereits gegeben, so Webel. Ein Ziel sei es, die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Lügde und Bad Pyrmont zu verbessern.

Die Anfrage nach Hilfen für die Bewältigung der Alltagsprobleme haben nach Erfahrung des Gremiums deutlich zugenommen. Das treffe leider aber nicht auf die Ehrenamtlichen zu, die für solche Fälle zur Verfügung stünden. Webel: „Es wird immer schwieriger, jemanden zu finden, der bereit oder in der Lage ist, unentgeltlich Betreuungsdienste zu leisten. Die Senioren, die auf einen Hinzuverdienst zur Rente angewiesen sind, können das nicht ehrenamtlich tun, umgekehrt können hilfsbedürftige Senioren aufgrund der knappen Rente diese Dienste nicht bezahlen.“

Barrierefreiheit ist von jeher für den Beirat ein Thema und soll es auch bleiben, denn die sei auf den öffentlichen Straßen der Kurstadt noch lange nicht erreicht, stellte die Vorsitzende fest. „Wir werden auch hier nicht nachlassen, die Umsetzung der Prioritätenliste seitens der Stadt anzumahnen.“ Immerhin seien die meisten Bushaltestellen barrierefrei gestaltet worden.

In ihrem Bericht ging Webel auch auf die teils prekäre Personalsituation in den Altenheimen ein, von der sich der Beirat selber bei seinen Besuchen vor Ort überzeugen konnte. „Im November haben wir ein Treffen aller Heimbeiräte im Haus am Moorteich organisiert, wo es Gelegenheit gab, sich im Beisein der Heimaufsicht auszutauschen und zu informieren.“ In diesem Zusammenhang bekräftigte sie noch einmal das Angebot des Beirats, als externe Mitglieder bei Bedarf in den Heimbeiräten mitarbeiten zu wollen.

Zum Angebot gehört auch der Treffpunkt für pflegende Angehörige, der sich zunehmender Beliebtheit erfreue und inzwischen auch vermehrt von alleinstehenden und sich einsam fühlenden Menschen angenommen werde. Das kostenlose Seniorenkino dagegen kann in diesem Jahr nur noch einmal – und zwar im August – stattfinden, weil der Hauptsponsor abgesprungen sei.



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