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Staatsbad und Beiräte wollen das morgen ändern

Senioren kennen ihr Recht auf Kur nicht

Bad Pyrmont. Die ambulante Gesundheitsvorsorge hat in Bad Pyrmont einst eine viel größere Rolle gespielt als heute. „Wenn es gut geht, kommen wir in diesem Jahr auf 300 Kuren, früher waren es 8000 jährlich“, sagt Kurdirektor Heinz-Hermann Blome. Viele Menschen kennen ihre Rechte nicht, das Antragsverfahren ist zu kompliziert und viele Ärzte haben keine Zeit dafür. Gemeinsam mit den Seniorenbeiräten Bad Pyrmont und Lügde will das Staatsbad morgen darüber informieren, welche Rechte Senioren haben und wie sie diese wahrnehmen können.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 15:21 Uhr

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„Wenn wir als Kurort bei den ambulanten Kuren nicht mehr dabei sind, verlieren wir auch in allen anderen Geschäftsbereichen Kunden“, macht Blome deutlich, warum das Staatsbad die Initiative zu der Info-Veranstaltung ergriffen hat. In Deutschland sei die Zahl der Kuren von 800 000 auf 60 000 gesunken; gut die Hälfte davon verliere man an ausländische Bäder. „Auf der Ebene der Betroffenen haben wir bislang nicht ausreichend informiert“, begründet er das morgige „Experiment“, für das er als Partner die beiden Seniorenbeiräte gewonnen hat. „Wenn uns das alle 330 prädikatisierten deutschen Heilbäder nachmachen, dann kann das schon bald erhebliche Wirkung erzielen“, sagt Blome.

Staatsbad-Therapieleiter André Schubert wird morgen um 15.30 Uhr im Kurtheater über die vielen Möglichkeiten der ambulanten Gesundheitsvorsorge informieren, die Pyrmonter und Lügder quasi vor ihrer Haustür haben, und die zu den Pflichtleistungen der Krankenkassen gehören, die zurzeit mit gut gefüllten Kassen aufwarten können. „Über dieses Recht besteht gerade bei älteren Menschen große Unsicherheit“, bestätigt Annegret Webel vom Pyrmonter Seniorenbeirat. „Darum laden wir dazu ein, sich über den Stellenwert der Prävention zu informieren und daraus individuellen Nutzen für Gesundheit und Lebensqualität zu ziehen.“ Der Eintritt ist frei.uk



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