weather-image
15°
×

Amnesty international Hameln zeigt anklagende Plakatausstellung im Pyrmonter Rathaus

Selbst Kindern droht die Todesstrafe

BAD PYRMONT. Der Iran gehört zu den 56 Staaten, die noch die Todesstrafe anwenden. Amnesty International sagt „Nein zur Todesstrafe“, und unter diesem Titel zeigt die ai-Gruppe Hameln jetzt eine Plakatausstellung in Pyrmonts Rathausfoyer.

veröffentlicht am 09.03.2018 um 18:11 Uhr

Avatar2

Autor

Reporterin

Das Plakat ist grausam und sagt mehr als viele Worte: Drei Männer baumeln in der Luft, ihre Köpfe sind nicht zu sehen, doch es ist klar: Sie wurden aufgehängt. Das Plakat daneben zeigt eine Menschenmenge – Zuschauer bei diesem grausigen öffentlichen Schauspiel im Iran.

Wer weiß schon, dass in China selbst Zuhälterei und Sachbeschädigung mit dem Tode bestraft werden kann, dass im Iran Mädchen ab neun und Jungen ab 15 Jahren öffentliche Hinrichtungen drohen und dass selbst in Japan 120 Häftlinge im Todestrakt sitzen. Amnesty klagt an, weil „die Todesstrafe gegen das elementarste Grundrecht des Menschen, das Recht auf Leben, verstößt“, betonte Doris Feuerhake von ai Hameln.

Der Leiter der Gruppe, Johannes Kügler, verlas den berührenden Brief eines Iraners aus der Todeszelle. Peter Keller spielte John Lennons „Imagine“ auf der Gitarre, und Bürgermeister Klaus Blome äußerte die Hoffnung, dass bis zum 27. April noch viele Bürger sich diese wichtige Ausstellung ansehen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige