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Weltkrieg-Ausstellung soll Schüler mobilisieren

Schwierige Suche nach Spendensammlern

Bad Pyrmont (uk). Bad Pyrmont hat bei der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. immer gut abgeschnitten, die Sammelergebnisse gehörten zu den besten im Landkreis Hameln-Pyrmont. Doch es wird immer schwieriger, Sammler zu finden, besonders unter Schülern, die sich früher traditionell dieser Aufgabe gewidmet haben.

veröffentlicht am 12.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 12:41 Uhr

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Aktuell hat die Stadtverwaltung darum einen Aufruf gestartet. Sie sucht für die Zeit vom 9. bis 21. November freiwillige Bürgerinnen und Bürger, die sich als Spendensammler zur Verfügung stellen. Teilnehmen können alle Personen über 14 Jahre, die ehrenamtlich im Einsatz sind. Ein kleines Dankeschön gibt es dennoch: Zehn Prozent des Sammlungsergebnisses gehen an den Sammler.

„Früher haben wir so viele Schüler gehabt, dass wir Sammelbezirke vergeben mussten“, erinnert sich Stadtsprecher Wolfgang Siefert. „Das ist leider nicht mehr so.“ Nicht zuletzt, um Schüler für das Thema zu interessieren, wird am 2. November in der Mensa des Schulzentrums eine Ausstellung über den Zweiten Weltkrieg in Niedersachsen eröffnet, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gemeinsam mit dem Niedersächsischen Institut für historische Regionalforschung konzipiert hat. Den Eröffnungsvortrag „Wie lange darf Geschichte Gegenwart sein?“ hält der frühere Landtagspräsident Rolf Wernstedt. Zu den Aufgaben der Kriegsgräberfürsorge gehört es, Grabstätten als Mahnmale gegen Krieg und Vergessen zu errichten und zu pflegen. „Die Arbeit dient der Versöhnung und mahnt zum friedlichen Miteinander der Völker“, heißt es in einem Aufruf der Organisation. Der Volksbund ist dankbar dafür, dass sich auch junge Menschen in die aktive Friedensarbeit einbringen.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Stadtverwaltung, Fachgebiet Zentrale Dienste, Wolfgang Siefert, Telefon 949-212.

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