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Kleinenbergs Ortsvorsteher Georg von der Heide kritisiert Lastwagen im Ort

Schwerlastverkehr nicht tragbar?

Kleinenberg (ubo). Ein schwerwiegendes Problem hat Kleinenbergs Ortsvorsteher Georg von der Heide der Bad Pyrmonter CDU-Fraktion vorgestellt.

veröffentlicht am 29.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:21 Uhr

Die Deponie bei Kleinenberg: Georg von der Heide ist der Schwerl
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Er machte auf den Schwerlastverkehr zur Bodendeponie am Flugplatz aufmerksam. Rund 100 Fahrten der drei- und vierachsigen Lastwagen zählen die Kleinenberger ihrem Ortsvorsteher nach täglich. Wie er erläuterte, führe der Zufahrtsweg von der Landesstraße 426 über einen auf 3,5 Tonnen begrenzten Weg auf die Zufahrt zum Flugplatz. Der Rückweg führt über einen Wirtschaftsweg, der oberhalb des Ortes wieder auf die Landesstraße 426 stößt. Dadurch führt der gesamte Verkehr durch Kleinenberg.

Der Ortsvorsteher unterbreitete der CDU-Fraktion den Vorschlag, die Zufahrt zur Deponie über den Riegelweg zu führen, der eine ausreichende Tragfähigkeit für die beladenen Lastwagen aufweise. Auch die notwendige Sicht im Kreuzungsbereich sei gewährleistet, meint er.

Auf Nachfrage Ursula Körtners nach der Dauer der Füllung der Bodendeponie und der Nutzung der Landesstraße 426 nach der Füllung sagte von der Heide, dass der Betreiber die Belieferung über Jahre angekündigt habe. Von der Heide schlug vor, den Riegelweg nach der Herrichtung auch für die Zufahrt zum Flugplatz zu nutzen. Der Landkreis aber habe aufgrund der Unübersichtlichkeit die Zufahrt abgelehnt. Körtner kündigte an, das Problem in die „Kreisstraßenbereisung“, also die Ortsbesichtigung, mit aufzunehmen und Udo Nacke versprach, das Problem im Bau- und Verkehrsausschuss anzusprechen.

Der Deponiebetreiber, die Firma Müller Bau aus Rischenau, bestätigte auf Anfrage, dass der Luftsportverein Bad Pyrmont/Lügde die Nutzung des Geländes erlaubt habe. Der Vertrag verlängere sich automatisch alle drei Jahre und der laufende Vertrag gelte noch zwei Jahre, erklärte Geschäftsführer Bernd Mühlenhof. Nach seinen Aussagen, richtet sich die Frequenz nach dem jeweiligen Aushub des Bauvorhabens. „Der kann mal 200 und mal 3000 Kubikmeter betragen“, so Mühlenhof. „Insgesamt wird die Deponie cirka vier bis fünf Mal im Jahr angefahren. Mehr nicht“, sagte er. Das Restvolumen schätzt er auf rund 10 000 bis 15 000 Kubikmeter.

Mühlenhof bestätigte auch, dass die Zufahrt über den Riegelweg „mal angedacht“ war. Da der Weg aber von der Landstraße abführt, sei eine Zufahrt beim Landkreis nicht durchsetzbar gewesen.



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