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Schulsozialarbeit wird aufgestockt

Lügde (tk). Die Kinder an den Grundschulen Lügde und Rischenau-Elbrinxen bekommen nun doch einen Sozialarbeiter.

veröffentlicht am 29.05.2009 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:21 Uhr

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Lügde (tk). Die Kinder an den Grundschulen Lügde und Rischenau-Elbrinxen bekommen nun doch einen Sozialarbeiter.
 Die Politik will nach der Sommerpause die Schulsozialarbeit um viereinhalb Stunden aufstocken und tritt damit in Vorleistung. Rund 5700 Euro wird die Stelle die Stadt jährlich kosten. Weitere viereinhalb Stunden sollen durch die Bezirksregierung in Detmold finanziert werden. „Die Zeichen dafür stehen gut“, meint Bürgermeister Hubert Scholand, eine endgültige Entscheidung der Bezirksregierung stehe aber noch aus.
 Dr. Christian Tennie (CDU) bemängelte im Rat, dass die Schulleitungen bisher keine Stellung zu dem Thema abgegeben hätten. Es fehle deutlich an einer pädagogischen Einschätzung. Sein Vorschlag: „Wir sollten die Einstellung erst einmal zeitlich begrenzen, um entsprechende Erfahrungen und Daten zu sammeln“ – danach habe der Rat eine bessere Entscheidungsgrundlage für eine langfristige Einstellung. Scholand schätzt diesen Vorstoß als risikoreich ein. Eine Förderung der Schulsozialarbeit durch die Bezirksregierung kommt nur dann in Betracht, wenn die Stelle des Schulsozialarbeiters langfristig angelegt ist. „Die Entscheidung zugunsten einer befristeten Beschäftigung könnte in Detmold zu Problemen führen“, meint Scholand. In Anbetracht des Wunsches der Elternschaft, dass die Schulsozialarbeit in Lügde möglichst schnell auch auf die Grundschulen ausgedehnt wird, versprach Schulamtsdirektor Siegfried Lieske bereits im März zu prüfen, ob die Stadt den Auftrag für die Erweiterung des Betreuungs-Angebots erteilen kann, ohne auf die Bewilligung der Bezirksregierung zu warten und damit zu riskieren, keine Förderung zu bekommen. Der Rat hat seinen Wunsch nach einer Aufstockung nun nach Detmold gemeldet und wartet vor einer endgültigen Auftragsvergabe auf ein Okay der Bezirksregierung.
 Lieske hatte Lügde auch den Vorschlag gemacht, andere Kommunen mit ins Boot zu holen, damit sich idealerweise eine ganze Stelle besetzen ließe. Scholand sieht ein, „dass es schwierig ist, für viereinhalb Stunden einen Sozialarbeiter nach Lügde zu holen“. In Blomberg an der Förderschule für Lern- und Sprachbehinderte sei eine solche Stelle bereits realisiert worden. „Hier könnte man eine Zusammenarbeit anstrengen.“



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