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Schuldner fiebern Jahresende entgegen

Detmold. „Viele Schuldner fiebern dem Jahreswechsel entgegen, denn mit Beginn des neuen Jahres verjähren zahlreiche Verbindlichkeiten“, so Svenja Jochens, Justiziarin der IHK Lippe. „Unternehmen können Zahlungsansprüche für Lieferungen, Reparaturen oder andere Leistungen nur innerhalb der regelmäßigen Verjährung von drei Jahren durchsetzen“, erklärt die Juristin der IHK Lippe. Ist die Verjährungsfrist abgelaufen, kann die Zahlung vom Schuldner verweigert werden. Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt dabei am Ende des Jahres, in dem der Zahlungsanspruch entstanden ist. Ob die angemahnten Forderungen verjährt sind, errechnet sich wie folgt: Stammt die Forderung aus dem Jahr 2011, begann die Frist mit dem 1. Januar 2012 und endet am 31. Dezember 2014. „Um den Eintritt der Verjährung zu verhindern“, so die Juristin, „müssen Ansprüche vor dem Stichtag gerichtlich geltend gemacht werden, eine bloße schriftliche Mahnung des Schuldners oder eine Aufforderung zur Zahlung genügt nicht.“ Bei Fragen dazu kann die IHK Lippe beraten, Auskünfte erteilt Svenja Jochens, unter 05231/760143 oder: jochens@detmold.ihk.de

veröffentlicht am 23.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:21 Uhr



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