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Ärger in Holzhausen / Betrunkene attackiert Krankenschwester

Schneehaufen am Auto sorgen für handfesten Zoff unter Nachbarn

Bad Pyrmont (jl). Hätten die beiden den guten Vorsatz gefasst, künftig besser miteinander auszukommen, dann wäre zwei Holzhäusern die wechselseitige Anzeige wegen Körperverletzung erspart geblieben. So aber bescherten die beiden Nachbarn dem alten Jahr einen denkbar unharmonischen Ausklang.

veröffentlicht am 01.01.2010 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

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Zum Stein des Anstoßes wurde ein Haufen Schnee: Die weiße Pracht hatte ein 76-Jähriger beim Freischippen des Bürgersteigs vor und hinter dem am Straßenrand des Hamborner Wegs geparkten Wagen seines Nachbarn (47) aufgehäuft. Als der sich am Silvesterabend darüber beschwerte, eskalierte die Situation. Man beleidigte einander, und auch Pfefferspray kam laut Polizei zum Einsatz. Zu allem Übel verlor der Halter des zugeschippten Autos im Laufe der Auseinandersetzung seine Brille. Da auch die Polizei den Streit der Nachbarn nicht schlichten konnte, müssen sie Beamten jetzt zwei Anzeigen abarbeiten.

Eine schmerzhafte Begegnung mit einer offenbar stark alkoholisierten Lügderin machte am Silvesterabend eine Krankenschwester im Bathildiskrankenhaus: Sie wurde bei der Arbeit von der 26-Jährigen in die Rippen gestoßen. Bei der Frau sollte eine Blutprobe entnommen werden. Die Schwester erlitt bei dem Angriff eine Prellung und zeigte die Betrunkene gestern Morgen an. Die revanchierte sich dafür am Mittag bei ihrem eigenen Bruder: Nachdem sie mit ihm in seiner Pyrmonter Wohnung in Streit geraten war, zeigte sie ihn ebenfalls wegen Körperverletzung an. Die 26-Jährige hatte an Silvester über zwei Promille Alkohol im Blut.

In der Ausnüchterungszelle des Pyrmonter Kommissariats verlebte ein Mann aus Groß Berkel den Jahreswechsel. Er hatte zuvor seine Lebensgefährtin attackiert.

„Ansonsten war es an Silvester und Neujahr relativ ruhig“, sagte Polizeihauptkommissar Stefan Bremer gestern auf PN-Anfrage – und lobte: „Die Autofahrer waren sehr vorsichtig unterwegs.“

Allerdings gingen bei der Polizei einige Beschwerden von Pyrmontern ein, weil der Bauhof die Straßen vor ihrer Haustür angeblich nicht genügend geräumt habe. Was Stefan Bremer immer wieder verwundert: „Es ist Winter“, sagt er. „Wenn es permanent schneit, kann man nicht davon ausgehen, dass der Bauhof die Straßen zu jeder Tages- und Nachtzeit besenrein hält.“ Damit dürfte er den Mitarbeitern des Bauhofs aus der Seele gesprochen haben. Denn die sind derzeit ohnehin ständig im Einsatz.



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