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„Salzkothe“ kommt langsam wieder in Form / Ausstellung im Dezember

Schiefgehen kann immer etwas

BAD PYRMONT. Zusammengenommen haben die Keramikermeisterinnen Charlotte Ploenes und Brigitte Preuß – letztere auch Designerin – 80 Jahre professionelle Erfahrung in ihrem Metier aufzuweisen, was nicht heißt, dass heute bei der Arbeit nichts mehr schiefgehen kann.

veröffentlicht am 29.11.2017 um 20:15 Uhr
aktualisiert am 29.11.2017 um 21:30 Uhr

Unter den Händen von Charlotte Ploenes entsteht auf erstaunliche Weise aus einem Klumpen Ton eine Vase. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Trotz sorgsamen Umgangs mit dem Material Ton und gestalterischer Hingabe können ein Riss, ein Verziehen, ein sogenannter Kalkspatz oder Lufteinschluss das angestrebte Ergebnis verderben. Äußere Faktoren, ja sogar das Wetter, können den Entstehungsprozess negativ beeinflussen, konkrete Zeitpläne kann das gelegentlich erschüttern. „Ein gelungener Brand jedoch ist immer ein Fest und beflügelt den Schaffensdrang“, stellt Charlotte Ploenes fest. Gemeinsam mit Brigitte Preuß betreibt sie die „Keramikwerkstatt Salzkothe“, die einzige in Bad Pyrmont und auch die Bad Pyrmont Tourismus GmbH wirbt damit.

Durch den Neubau der benachbarten Bad Freienwalder Brücke war die seit 1990 am nordwestlichen Emmerufer gelegene Werkstatt während der vergangenen Jahre sehr ins „Hintertreffen“ geraten. Auf kleinstem Fuße hat die Töpferei die missliche Lage jedoch überstanden. Erst langsam – bedingt durch die gesundheitliche Einschränkung einer der beiden – finden sie nun zu alter Form zurück. Zukünftig wird sich die Ausstellungsfläche, die vorübergehend auf kleinem Raum komprimiert war, wieder großzügig ausdehnen. Die Werkstatt bleibt dabei von der Gartenseite her erreichbar.

Im neu gestalteten Ambiente werden ab Dezember sowohl Gebrauchskeramiken als auch Unikate, Objekte und Experimentelles inmitten handwerklichen „Arbeitsgeräts“ präsentiert. Aus privatem Fundus ergänzt Gesammeltes und Getauschtes von beruflichen Kollegen das Gezeigte. Speziell von Samstag, 2. Dezember, bis Mittwoch, 6. Dezember, empfangen die Keramikerinnen ihre Besucher mit heißen Getränken durchgehend von 11 bis 19 Uhr. An allen anderen Tagen gelten die normalen Öffnungszeiten als verlässliche Kernzeiten: mittwochs bis donnerstags und freitags jeweils von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr.



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