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Dr. Dieter Alfter holt nach längerer Zeit wieder die sehenswerte Gemäldegalerie aus dem Magazin

Russischer Hochadel gibt dem Museum die Ehre

Bad Pyrmont (uk). Die Russen kommen nicht, sie sind bekanntlich schon da: Nicht nur als hochrangige Kurgäste in der Klinik Fürstenhof, sondern auch als Gemälde im Magazin des Pyrmonter Museums im Schloss. Nämlich die von Zar Peter – mit dem Beinahmen „Der Große“ – und seiner Ehefrau Katharina I. Der Monarch weilte 1716 in Bad Pyrmont und brachte – wie damals so üblich in Hochadelskreisen – die beiden Bilder dem Fürstenhaus Waldeck-Pyrmont als Gastgeschenke mit.

veröffentlicht am 16.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 12:21 Uhr

Joyce Jansen (links) und Gerte van den Wildenberg aus Amsterdam
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Die Öffentlichkeit hat aber nur selten Gelegenheit, sie im Museum zu bewundern. Doch jetzt war Platz in der Beletage, denn die Romy-Schneider-Ausstellung ist beendet, die Sammlung von brummigen Teddybären aus einer Privatsammlung aus Radebeul bei Dresden wartet auf ihre Eröffnung am 2. Dezember. „Aus diesem Grund ist endlich wieder einmal Gelegenheit, die bemerkenswerte Gemäldesammlung des Museums im Schloss Pyrmont in den Räumen der Beletage zu bewundern“, so Museumsleiter Dr. Dieter Alfter.

Mehr als 30 Gemälde umfasst die Sammlung, die üblicherweise im Magazin schlummert. Außer den kostbaren Porträts wie die der russischen Monarchen gehören das Porträt eines englischen Regenten und das Selbstbildnis von Johann Heinrich Tischbein dem Älteren dazu. „Im Salon der Fürstin haben zauberhafte Landschaftsbilder des 19. Jahrhunderts sowie Stillleben Platz gefunden“, so Dr. Alfter weiter.

Auf ein Bild aus dem Magazin müssen die Besucher allerdings verzichten. Das wertvolle Bild der Varus-Schlacht von Johannes Tischbein dem Älteren befindet sich zurzeit noch als Leihgabe im Lippischen Landesmuseum in Detmold, das sich aus Anlass des 2000. Jahrestages mit dem Mythos dieses historischen Ereignisses befasst.

„Zu den Bildern gibt es so viel zu erzählen, dass ich demnächst auch eine Führung anbiete“, verspricht Dr. Alfter.



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