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Companie spielt den „Kontrabass“ / Premiere ist ausverkauft

Rührend, tragisch und komisch

Bad Pyrmont. Ein Mann trägt schwer an seinem Kontrabass: Herr Wagner, drittes Pult im Orchester, findet Dirigenten eigentlich überflüssig, unterschlägt gern mal aus Frust und Rache ein paar Noten und kämpft mit Bier vergeblich gegen den Feuchtigkeitsverlust im Orchestergraben. Zu allem Überfluss quält ihn eine unerfüllte Liebe zur Sängerin Sarah.

veröffentlicht am 29.12.2015 um 12:53 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:41 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Dies alles ist Grund genug, ihn und sein Instrument, dem er in einer Art Hassliebe verbunden ist, auf die Bühne zu bringen. Und das tut die Theater Companie zu Silvester und kontinuierlich im kommenden Jahr immer mal wieder. „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind hat am 31. Dezember gleich zweimal Premiere: Um 18 Uhr und um 21.30 Uhr wird Jörg Schade den merkwürdigen Instrumentalisten im Theater im Casino verkörpern. Regie führt Carl-Herbert Braun, die Kulisse hat der Hausbühnenbildner der Companie, ULBO, entworfen und gebaut.

Ursprünglich als Roman geschrieben, hat Bestseller-Autor Patrick Süskind, auch Verfasser des Welterfolgs „Das Parfüm“, den „Kontrabass“ im Jahre 1981 auf die Bühne gebracht, seitdem gehört das Monologstück zu den erfolgreichsten Inszenierungen auch in deutschen Theatern. „Die Mischung aus rührenden, tragischen und komischen Momenten und der pointiert geschriebene Text machen das Stück so gut und auch hintergründig“, erläutert Braun die Beweggründe der Theatertruppe für die Entscheidung.

Eine wichtige Rolle spielt der Kontrabass, den die Pyrmonter Musikschule dem Ensemble zur Verfügung stellt. Fachliche Einweisung in die Handhabung des wuchtigen Instrumentes bekam Jörg Schade von dem Bassisten Michael Glubrecht.

Beide Aufführungen am 31. Dezember sind ausverkauft, für alle geplanten Vorstellungen (die nächste ist am 13. Februar) gibt es Karten im Vorverkauf des Staatsbades (Tel. 05281/151543) oder im Infozentrum (Tel. 05281/940511).

Jörg Schade (re.) und Carl-Herbert Braun wuchten den schweren Kontrabass auf die Bühne, denn der spielt eine wichtige Rolle in der Inszenierung. Hei



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