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„Rock am Köterberg“: 800 feiern bis tief in die Nacht hinein

NIESE. Mit einem rundum gelungenen Festival hat das Rock-am-Köterberg-Team um den Vorsitzenden Björn Schrader sein zehnjähriges Bestehen stilecht gefeiert. Rund 800 Gäste rockten bis tief in die Nacht.

veröffentlicht am 19.08.2018 um 19:38 Uhr
aktualisiert am 20.08.2018 um 13:13 Uhr

Die Heavy-Metal-Band BRDigung, deren Album „Zeitzünder“ im Februar Platz 8 der deutschen Charts belegte, ließ es nachhaltig durch Niese dröhnen. Foto: yt
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Autor

Carlhermann Schmitt Reporter
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Sie rockten gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern, die für die perfekte Organisation genauso verantwortlich zeichneten, wie für reibungslosen Ablauf der Megaparty, die am frühen Abend mit den Lokalmatadoren, den „Gamblers“ begann und in tiefer Nacht mit „Matt Eagle“ zaghaft endete. Denn auch nach der letzten Zugabe wollten sich die Gäste noch nicht auf den Nachhauseweg machen. Immerhin gab es die Eindrücke von fünf Bands zu verarbeiten, die jede einzelne den Besuch des Festivals wert gewesen wäre.

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Rock am Köterberg
Quelle: yt

Programmatisch stiegen mit The Gamblers die einzige Cover-Band des Abends mit dem Beatles-Song „Come Together“ ein. Nach Songs wie „Whiskey in the Jar“ und „Cocaine“ übergaben die Nieser Musiker dann auch noch programmatisch mit „Wild Things“ von den Throggs.

Derweil stemmten sich die Gäste in einer Hüpfburgarena gegen Gummiseile. Manche kickerten und andere wollten wissen, wie tief sie ihr Niveau hängen können, ohne zu reißen: Limbo mit Limo von der Cocktailbar am extra aufgeschütteten Dance-Beach.

Besucher Pascal hat offensichtlich seinen Spaß. Foto: yt
  • Besucher Pascal hat offensichtlich seinen Spaß. Foto: yt
The Gambles waren die einzige Cover-Band des Abends. Foto: yt
  • The Gambles waren die einzige Cover-Band des Abends. Foto: yt

Soul Cry Out hieß die nächste Band. Sie wurde ihrem Namen gerecht und schrie sich ihren Weltschmerz von der Seele. Unterstrichen von verzerrtem Gitarrensound, der das Festival nachhaltig prägte. Distortion war der Äther, in dem die Seele des Festivals pulsierte. Mit geradezu obszön dreckigem Sound ließen Soul Cry Out, Vollversion und dann auch die Starband BRDigung die Nerven der Gäste vibrieren. Mit Röhrenoverdrive so organisch wie kein CPU-gesteuerter Hip-Hop-Sound das jemals zuwege brächte.

Dafür sind die Fans auch von weither nach Niese zu den Köterberg-Rockern gekommen. Zwei junge Damen hatten eine Anreise von über 400 Kilometern auf sich genommen, um mit BRDigung und den anderen Bands einen ausgelassenen Abend zu feiern. Und sie sind alle voll auf ihre Kosten gekommen.

Trotz der vielen Besucher versprühte das Festival den Zauber des Familiären, der Gemeinschaft, der Clique. Man kam miteinander ins Gespräch. Man ruderte gemeinsam zur Musik von Vollversion und half sich auch wieder gegenseitig auf die Beine, wenn man sich dabei zu sehr verausgabt hatte.

Schien schon Vollversion die Grenzen seiner Amps ausreizen zu wollen, setzte BRDigung noch einen drauf. Die Heavy-Metal-Band, deren Album „Zeitzünder“ im Februar sogar Platz 8 der deutschen Charts belegte, ließ es nachhaltig durch Niese dröhnen. Und die Fans gingen mit, sangen mit, klatschten mit und tobten mit. Bis zur Verausgabung.

Während die Musiker auf der Woge der Begeisterung ritten und die Musik immer weiter trieben, als wäre bei „Rock am Köterberg“ gerade das Perpetuum Mobile in Betrieb genommen worden, stachelten sich Fans und Musiker im mer weiter gegenseitig an. Da durfte natürlich noch nicht Schluss sein, nachdem sich BRDigung verabschiedet hatte und so gab Matt Eagle den Fans den Rest und sorgte dabei auch noch einmal für Furore.

Erschöpft aber glücklich ließen nach der letzten Band Gäste, Musiker und die Mitglieder des Organisationsteams den Abend noch stimmungsvoll ausklingen.



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