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Gut besucht: die dritte Auflage der Info-Messe für Familien mit Kindern bis zum 10. Lebensjahr

Richtig viel Spaß hat vor allem der Nachwuchs

Bad Pyrmont (mk). Normalerweise ist die Aula der Max-Born-Realschule an den Wochenenden verwaist. Nicht so am vergangenen Samstag: Da wurde im Saal ordentlich einheizt, und die Besucher schoben sich in Scharen durch die Gänge. Anlass war die mittlerweile dritte von der Pyrmonter Stadtverwaltung organisierte Informationsmesse für Familien und Kinder. Bisher in der Mensa, fand sie nun erstmals in der Aula statt.

veröffentlicht am 12.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 03:41 Uhr

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Insgesamt 23 Institutionen, Vereine und Organisationen, die sich mit Kindern bis in den Altersbereich von etwa 10 Jahren beschäftigen, präsentierten ihre Angebote.

Klar, dass bei solchen Anlässen Hilfe suchende Eltern nicht unbedingt gleich nach konkretem Rat bei brennenden Problemen suchen. Aber jetzt wissen die vielen Mütter und Väter, die sich am Samstag durch die Aula schoben, zumindest, wo sie sich Hilfe holen könnten, wenn sie welche brauchen.

Ein Schwergewicht lag auf der Präsentation von Freizeitangeboten. So tanzten junge Ballett-Eleven der Pyrmonter der Musikschule auf der Bühne. Derweil bot die Stadtsparkasse den Interessierten ganz in der Nähe eine Kinder-Unfallversicherung an.

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Und alle Kinder, die die Tanzaufführung im dichten Gedrängel nicht sehen konnten, sammelten an den Ständen Luftballons, Bonbons und Schokolade, ließen sich Tattoos aufmalen oder pinselten selbst eifrig kleine Bilder und ließen sich diese anschließend als bunte Buttons pressen – für viele ein riesiger Spaß.

An vielen Ständen konnten die Kinder zudem basteln, malen, lesen oder mit Plüschtieren spielen. Und was wäre so ein Nachmittag für Familien mit Kindern ohne Zuckerkuchen, Plunder mit viel Zuckerguss und Schokoladenmuffins?! Die in der Nähe ausgelegten gesunden Äpfel hatten da natürlich wenig Chancen.

Immerhin war gleich nebenan der Stand des Gesundheitsamtes platziert. Dessen Jugendzahnpflege-Experten zeigten den Kleinen mit einer Riesenzahnbürste und einer überdimensional großen Gebissnachbildung genau, wie sie ihre Zähne nach einer Karies-Attacke wieder richtig sauber putzen können. Die passende kleine Zahnbürste mit Becher gab‘s gratis.

Eltern, deren Kinder auf Zucker und Phosphat vielleicht mit Hyperaktivität reagieren, konnten sich dann am Stand des Vereins „Sprungtuch“ Tipps und Infos wiederum dagegen holen. Walter Kuhlmann vom Verein sieht das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom AD(H)S allerdings eher als Problem vernachlässigter Kinder.

Damit im schlimmsten Fall – bei einem Feuer – immerhin kein Kind ganz vergessen wird, wurden kleine im reflektierende Warndreiecke verteilt, die „Kinder Finder“. Die können außen an eine Kinderzimmertür geklebt in Kombination mit einem Rauchmelder Leben retten.

Draußen staunten die Kinder nicht schlecht, als die Stadtjugendfeuerwehr mit einem echten Feuerwehrauto auf dem Pausenhof eine Löschvorführung demonstrierte.

Die Besucher der Messe waren angetan von dem buntem Ausstellungsangebot. Viele halten eine solche Messe für außerordentlich sinnvoll – auch, wenn die Kindergärten, wie etwa der Löwenser Waldkindergarten zwar sein Programm erläutern kann, aber keine freien Plätze hat.

Auch das Problem fehlenden Krippenplätze löst eine solche Messe nicht. Aber es gab Infos und viele Beratungsangebote über alternative Betreuungsmöglichkeiten.

Das Kinderprogramm der Familien-Infomesse – hier lassen sich Florentine (2) und Zoi (4) Kantzoglou Tattoos malen – steht für viele Besucher im Mittelpunkt. Fotos: mk



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