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Veranstaltungsreihe über Entwicklungschancen für Leben im ländlichen Raum

Regionaler Salon der Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Detmold. Die Hochschule OWL setzt ihre Veranstaltungsreihe „Regionaler Salon“ zur Entwicklung des ländlichen Raums fort. In öffentlichen Vorträgen und Podiumsgesprächen befassen sich Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Stadtplanung mit der Frage, wie kleine Städte und Dörfer zukunftsfähig bleiben können. Der „Regionale Salon“ wird vom fächerübergreifenden Forschungsschwerpunkt „urbanLab“ ausgerichtet. Start ist am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr am Hochschulstandort in Detmold. Projektkoordinator ist Benjamin Dally. Die Auftaktveranstaltung am 23. April befasst sich mit dem Thema „Lokale Gemeinschaftsmobilität“. Hier werden Projekte vorgestellt, die Nahverkehrsangebote ergänzen und die Abhängigkeit vom eigenen Auto verringern. Gastreferenten sind Professor Udo Onnen-Weber vom Kompetenzzentrum ländliche Mobilität in Wismar sowie Achim Oberwöhrmeier, Geschäftsführer der kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe. Erwartet wird auch Martin Weißhand von „Mobilfalt“ in Kassel. Im Rahmen dieses Projektes können Menschen, die ein Auto besitzen, anderen private oder geschäftliche Fahrten anbieten. Dafür erhalten sie eine vorher festgelegte Kostenerstattung. Außerdem stehen Erfahrungsberichte über das Forschungsprojekt „elektrisch.mobil.owl“ auf dem Programm. Das Kooperationsprojekt der Hochschule OWL und der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe verfolgt das Ziel, die Abhängigkeit von fossil betriebenen Autos zu vermindern, indem vernetzte E-Mobilitätsangebote entwickelt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgesetzt werden. Die Moderation „Regionalen Salons“ übernimmt Professor Oliver Hall. Der zweite „Regionale Salon“ am Mittwoch, 20. Mai, steht unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft – Ist das Dorf ein Modell?“ und beschäftigt sich mit der Identität und Zukunft der Dörfer. Die dritte Veranstaltung am Dienstag, 16. Juni, wagt einen „Blick über die Grenzen“. Gemeinsam diskutieren international erfahrene Forscher und Praktiker aus OWL und dem Ausland, wie Regionen durch den Austausch mit anderen Regionen für ihre Herausforderungen lernen und ihre Expertise stärken können.

veröffentlicht am 15.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:41 Uhr

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Der „Regionale Salon“ findet am 23. April und am 20. Mai an der Hochschule OWL in Detmold statt. Am 16. Juni ist das ehemalige Modehaus Finke in der Bruchstraße 42 in Detmold der Veranstaltungsort. Alle Interessierten sind willkommen. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter urbanLab@hs-owl.de ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.hs-owl.de/regionalerSalon. Das „urbanLab“ ist ein trans- und interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt an der Hochschule OWL. Er wird von drei Fachbereichen an den Standorten Detmold und Höxter getragen. In den Feldern Stadtplanung/Architektur und Mediengestaltung, Siedlungswasserwirtschaft und Verkehrswesen, Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung forscht das „urbanLab“ zur Entwicklung von Städten und Regionen. Der Fokus liegt dabei auf planerischen Konzepten für den Umgang mit Wachstums- und Schrumpfungsprozessen im ländlichen Raum. Weitere Informationen gibt unter: www.hs-owl.de/urbanLab



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