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Open-Air-Festival im Kurpark fällt erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte komplett ins Wasser

Regen übernahm Hauptrolle beim Kleinen Fest

Bad Pyrmont (ar / Hei / joa). Dieser Pyrmonter Sommertraum war schnell ausgeträumt: Selten hat man Leute im Kurpark so laufen sehen - zunächst unter Bäume und Schirme und schließlich nach Hause. Jeder nahm seine Beine in die Hand, als am Samstagabend beim „Kleinen Fest im großen Kurpark“ der noch größere Regen kam. Gerade hatten es sich 3000 Zuschauer mit Kind und Kegel, Hunden, Picknickkorb und -wagen auf dem Rasen im Kurpark gemütlich gemacht und die ersten Programm-Nummern verfolgt, da öffnete Petrus seine Schleusen. Auch die mehr als 50 Künstler waren betroffen. „Wir brechen jetzt hier ab,“ verkündeten die Artisten der holländischen Gruppe Le Bo Trio, „das wird einfach zu gefährlich.“ Kein Wunder, denn die Überschläge, Salti und das perfekt choreographierte Zusammenspiel der drei fröhlichen Künstler auf dem Trampolin erforderten eine trockene, rutschsichere Unterlage.

veröffentlicht am 08.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 12:21 Uhr

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Der US-Komiker Rob Torres baute zwar noch die aufgespannten Schirme geschickt in seine ulkige Nummer ein, doch dann gab auch er auf. Und auch Herr Fröhlich brachte als ¦uperman mit Temperament und mit in die Kleidung eingearbeiteten Hupen und Tröten das Publikum zum Lachen, bis auch hier der Regen einen Schlussstrich zog. Nur die Künstler in der Konzertmuschel machten weiter - und die Acrobuffos mit ihren Wasserbomben, denen das Nass von oben einen zusätzlichen Kick gab. Als sich längst lange Schlangen an den Kassen bildeten, wo die Besucher ihr Eintrittsgeld zurückbekamen, da munterten die Acrobuffos immer noch unermüdlich das Publikum mit witzigen Wasserspielen auf. Das war auch nötig, denn schließlich waren viele Zuschauer von außerhalb gekommen, aus Hannover und sogar Hamburg, und entsprechend frustriert.

„Der Abbruch war der erste in der zehnjährigen Geschichte des Kleinen Festes; aber es wurde nicht nur ungemütlich für die Zuschauer, sondern auch gefährlich für die Künstler“, bedauert Silke Schauer das jähe Ende: Sowohl das Staatsbad-Team als auch die Darsteller seinen ebenso wie die Zuschauer über die Regen-Pleite des Abends enttäuscht gewesen. Den Hauptverlust hätte indes vorerst das Staatsbad als Veranstalter zu tragen, so Schauer. Man habe zwar eine Versicherung abgeschlossen, müsse jetzt aber erst einmal sehen... Alle Künstler jedoch haben ihre volle Gage bekommen, und auch die Zuschauer hatten Glück: Wer sich sein Eintrittsgeld nicht schon an den Abendkassen zurückgeholt hat, kann das im Laufe dieser Woche am Schalter in der Wandelhalle tun. Hätte bis 20.30 Uhr gespielt werden können, wäre die Hälfte der Vorstellung vorbei gewesen, und es hätte nichts zurückgegeben, erklärt Silke Schauer. Doch der große Regen, der rund acht Liter pro Quadratmeter auf den Kurpark schüttete, hatte ja schon um 19.10 Uhr eingesetzt.

Weitere Bilder vom Kleinen Fest gibt es im Internet: www.

5 Bilder
Schirmplätze waren gesucht: Enttäuschung bei den Zuschauern.

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