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Rat spricht sich für neues Baugebiet aus

Bad Pyrmont. Einstimmig bei drei Enthaltungen hat sich der Rat in seiner jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, das Regenrückhaltebecken „Am Moorteich“ in Holzhausen für eine Wohnbebauung freizugeben. Damit verbunden ist die Abholzung eines kleinen Wäldchens. Damit blieben die Einwände von Anliegern unberücksichtigt. „Für uns war vor allem wichtig, dass es sich dabei um kein Biotop handelt und es dort weder Fledermäuse noch schützenswerte Vögel gibt und das Regenrückhaltebecken nicht mehr benötigt wird“, sagte Fabian Sieland von den Grünen, und sein Fraktionsvorsitzender Klaus Muchow fügte hinzu, dass es ausreichend Ausgleichsfläche gebe. „Wir haben die Problematik erkannt und alle Aspekte abgewogen“, versicherte auch Alwin Steinmeyer (CDU), der sich die Mühe machte, sämtlich Einwände von Anliegern und die Abwägung der Stadt vorzulesen. Er erinnerte daran, dass sich die Stadt im Rahmen der Haushaltsicherung bemühe, Flächen, die sie nicht mehr benötige, zu verkaufen. Der finanzielle Aspekt sei auch für die SPD wichtig, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Heike Beckord. Wie die Grünen, so lege auch ihrer Fraktion wert darauf, innerstädtische Baulücken zu schließen, statt weitere Randbebauungen zu ermöglichen. Man habe sich in dieser Frage nicht einigen können, begründete Wilfried Seibel für Bürgersinn und FDP die Stimmenthaltung seiner Fraktion. Einzig Michael Rausch (CDU) kritisierte, dass ein „naturnaher Raum für einen „Briefmarken-Bebauungsplan“ geopfert werde. Auch er enthielt sich der Stimme. Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) versicherte, dass eine ausreichende Beteiligung der Anlieger stattgefunden habe.uk

veröffentlicht am 09.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:21 Uhr

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