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14 neuralgische Punkte ausgemacht

Radwege mit Sicherheit mit Komfort

BAD PYRMONT. Nach Erkenntnis eines Arbeitskreises, der sich um die Radwege in Bad Pyrmont kümmern soll, gibt es 14 „neuralgische Punkte“, die Radlern das Fahren schwerer machen. Das ist das Ergebnis einer ersten Bereisung des Arbeitskreises per Fahrrad. Ute Michel
(Grüne) bedauert, dass zu wenig Politiker dabei waren.

veröffentlicht am 11.09.2018 um 14:47 Uhr
aktualisiert am 11.09.2018 um 21:00 Uhr

Zu wenig Politiker? Die Arbeitsgruppe bei ihrer ersten Tour. Foto: uk

Autor:

Hans-Ulrich Kilian und Juliane Lehmann
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Die Schillerstraße ist für Radfahrer nicht die beste Wahl. Auch die Querung der Südstraße aus Richtung Milchweg, die Strecke am Grießemer Berg und auch die Route über den Brunnenplatz sind problematisch, aber längst nicht die einzigen Schwachstellen im Radwegenetz Bad Pyrmtons für Radfahrer. Nach Erkenntnis eines Arbeitskreises gibt es insgesamt 14 „neuralgische Punkte“, die Radlern in Bad Pyrmont das Fahren schwerer machen.

Am 12. Juli hatte sich Vertreter von Politik, Behörden, Polizei und des ADFC Hameln-Pyrmont (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) per Rad auf den Weg durch die Kernstadt, Oesdorf und Holzhausen gemacht, um die vorhandenen Fahrradrouten in Augenschein zu nehmen. Der Arbeitskreis befasst sich bekanntlich mit der Erarbeitung von Grundlagen für ein von der Wählergemeinschaft „Bürgersinn“ beantragtes Radwege-Verkehrskonzept. „Was wir an Schwachstellen gefunden haben, kann wahrscheinlich mit Bordmitteln erledigt werden“, berichtete Baurat Thomas Goretzki von der Stabsstelle für Stadtgestaltung und ökologische Entwicklung jüngst dem Bauausschuss. „Also durch Schilder hin, Schilder weg und/oder Fahrbahnmarkierungen.“ Grundsätzlich habe die Sicherheit dabei oberste Priorität, aber auch der Komfort sei nicht zu vernachlässigen.

Bei Ausschussmitglied Uwe Schrader (SPD) stieß der Bericht auf Enttäuschung. „Ich hatte heute eigentlich erste Lösungsansätze erwartet“, stellte er fest und wollte wissen, wann damit zu rechnen sei. Möglicherweise zur nächsten Sitzung des Ausschusses (geplant 30. Oktober, die Red.) meinte Goretzki und fügte hinzu: „Es sieht vielleicht nicht so aus, aber es steckt eine Menge Arbeit da drin.“ Ute Michel (Grüne) erinnerte daran, dass der Bürgersinn-Antrag von Johannes Güse weitergehender sei und man sich ruhig Zeit nehmen könne. „Der Antrag sah ein ganzes Konzept vor. Wir haben gedacht, es sei durchaus sinnvoll und lohnenswert, sich erst einmal mit kleineren Maßnahmen zu beschäftigen. Jetzt sind wir dabei, konkrete Vorschläge auszuarbeiten.“ Sie bedauerte, dass Radfahrer aus der Gruppe 17 die einzigen Politiker in dem Abeitskreis seien. „Aber je mehr Input wir bekommen, desto besser können wir vorankommen.“



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