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Qualm in der Rauchstraße

Bad Pyrmont (jl). Einen Herd hat er schon länger nicht mehr, denn seine Wohnung ist ohne Strom. Wenn der Mieter einer Wohnung in der Rauchstraße jetzt etwas Warmes essen will, stellt er ein paar Teelichter unter ein Stövchen. So tat er es auch am Sonntagnachmittag. Und da passierte das Malheur.

veröffentlicht am 03.10.2010 um 18:49 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 01:41 Uhr

Qualm
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Bad Pyrmont (jl). Einen Herd hat er schon länger nicht mehr, denn seine Wohnung ist ohne Strom. Wenn der Mieter einer Wohnung in der Rauchstraße jetzt etwas Warmes essen will, stellt er ein paar Teelichter unter ein Stövchen. So tat er es auch am Sonntagnachmittag. Und da passierte das Malheur:

 

 Der Mann nickte offenbar ein. Als er wieder aufwachte, qualmte es aus seiner provisorischen Kochecke schon gewaltig. Weil der Rauch auch aus einem zur Rauchstraße hin gelegenen Fenster zog, wurde ein Passant aufmerksam und alarmierte über Notruf um kurz nach 16.30 Uhr die Feuerwehr.
 Zu löschen gab es für die sofort angerückten 21 Freiwilligen allerdings nichts mehr. „Der Bewohner hatte die Flammen schon selbst unter Kontrolle gebracht“, sagte Bad Pyrmonts stellvertretender Ortsbrandmeister Michael Kuhn, der den Einsatz leitete.
 Deshalb wollte der Mieter die Feuerwehr zunächst auch gar nicht in seine Wohnung lassen. Die Freiwilligen konnten ihn dann aber doch davon überzeugen, ihnen Zutritt zu verschaffen. Sie öffneten sämtliche Fenster der kleinen Wohnung und suchten den Raum mit der Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern ab. Sie wurden aber glücklicherweise nicht fündig und konnten ihre Ausrüstung wieder einpacken. Allerdings bauten sie vor der Tür des Gebäudes einen Lüfter auf, um den Brandgeruch aus dem Treppenhaus zu vertreiben. Die Aktion wurde von etlichen Schaulustigen verfolgt, die sich binnen kurzem am Ende der Fußgängerzone versammelt hatten.
 Der allein in der Wohnung lebende Mieter wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Bathildiskrankenhaus gebracht.



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