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Der Hobbyfotograf Manfred Arendt entdeckt „Baumgestalten“

Pyrmonts Palmen sind ihm zu gepflegt

Bad Pyrmont. „Los Palmaros“ nennt Manfred Arendt die auf Fotopapier gebannten Gestalten, die er in den Rindenmustern von Palmen auf Teneriffa entdeckt hat. Diese Baumgestalten zeigt der Hamelner Hobbyfotograf in der Bad Pyrmonter Wandelhalle.

veröffentlicht am 11.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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Mit dabei sind auch die „Amigos“ – „Baumgestalten, die ich in Agaven und Kakteen fotografiert habe“. Auf rund 40 Bildern sind Gesichter zu sehen, Fantasie-Tiere und sogar Donald Duck. „Ich habe da nichts arrangiert, das würde den Baumgestalten nicht gerecht werden“, erklärt der 77-Jährige seine Vorgehensweise: „Während die meisten Touristen zum Strand gehen und das weite Meer betrachten, laufe ich um Palmen herum und suche nach Formen und Figuren, die sich in den Pflanzen verbergen.“ Das erklärt auch, warum die Bad Pyrmonter Palmen nicht für seine Foto-Safaris geeignet sind. „Die sind zu gepflegt. Abgestorbenes wird gleich entfernt und so fehlt den Palmen des Staatsbads einfach jenes Wilde, das die Formen hervorbringt.“ Viel Spaß hat Arendt auch mit den Sukkulenten wie Kakteen und Agaven. „Junge Triebe sehen oftmals wie Schnäbel aus. Und so sind eine ganze Reihe von ‚Vogelbildern‘ in der Ausstellung zu sehen.“

Den Anstoß, sich auf diese Weise fotografisch mit Palmen zu befassen, habe ein Bericht der Pyrmonter Nachrichten im vergangenen Jahr über den Transport der Pyrmonter Palmen aus dem Winterquartier in den Kurpark gegeben, sagt er. Und auch den Ausstellungsort habe er bewusst gewählt. „Ansonsten hätte ich diese Bilder nicht ausgewählt.“

Immer wieder ist Manfred Arendt vor Ort, um Interessenten seine Bilder zu erklären. „Ich werde auch einmal einen Sonntagnachmittag hier sein und auch einige Zeit während der Landpartie. Ansonsten sollen einige allgemeine Hinweise wie ,Zoo‘ die Besucher in die richtige Richtung lenken, damit sie entdecken können, was der Fotograf gesehen hat. Dennoch können sie sich weitgehend selbstständig mit den Fotos des Hamelners auseinandersetzen. „Ich habe einmal ein altes Frauengesicht in einer Palmrinde entdeckt. Es hatte einen verbitterten Blick – anscheinend, weil sich niemand dafür interessiert hat. Und seitdem bin ich auf der Suche nach solchen Gestalten.“ Und Arendt wünscht sich auch, dass andere diese Naturgestalten schätzen lernen. „Deshalb zeige ich die Bilder.“ Zum Verkauf stehen die Fotos nicht. „Wenn jemand durchaus eines haben möchte, kann er mich ansprechen, das ist kein Problem.“ Aber eben auch nicht Intention seiner Ausstellung.

Manfred Arendt ist durch einen Bericht über den Pyrmonter Palmentransport angeregt worden, sich mit dem Thema zu befassen. yt (2)

Jetzt freut sich Arendt erst einmal auf spannende Gespräche mit den Besuchern seiner Ausstellung.

Die Fotos sind täglich bis zum 8. Mai zu sehen.



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