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Pyrmonter Stadtwerke schaffen Saisonkarte für Freibad ab

Bad Pyrmont (uk). Wer sich auf die Freibadsaison freut und regelmäßig im Freibad der Stadtwerke an der Südstraße zu Gast ist, der wird sich in diesem Jahr umstellen müssen. Grund: Die Stadtwerke heben nicht nur die Eintrittspreise kräftig an (wir berichteten), sondern schaffen auch die Saisonkarte für die Zeit von Mai bis September ab. So richtig bekannt scheint das noch nicht zu sein, dennoch regt sich erster Protest.

veröffentlicht am 14.04.2009 um 15:51 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 10:41 Uhr

Saisonkarten
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Bad Pyrmont (uk). Wer sich auf die Freibadsaison freut und regelmäßig im Freibad der Stadtwerke an der Südstraße zu Gast ist, der wird sich in diesem Jahr umstellen müssen. Grund: Die Stadtwerke heben nicht nur die Eintrittspreise kräftig an (wir berichteten), sondern schaffen auch die Saisonkarte für die Zeit von Mai bis September ab.
So richtig bekannt scheint das noch nicht zu sein, dennoch regt sich erster Protest. Zu Beispiel der von Christel Tesch aus Bad Pyrmont. Sie will nun sogar Gleichgesinnte sammeln, um die Stadtwerke zum Einlenken zu bewegen. Frau Tesch ist bislang treue Kundin des Freibades, wie ihre Saisonkarten der letzten Jahre beweisen. Für einen Preis um die 85 Euro konnten sie und ihr Ehemann damit von Mai bis September täglich schwimmen gehen. „Und das haben wir oft gemacht“, berichtet sie. Auf diese Weise hätten sie Jahr für Jahr gut 90 Mal das Bad aufgesucht.

Vom 1. Mai an könnten sie und ihr Mann entweder eine 25er Familienkarte zum Preis von 140 Euro oder eine Familien-Jahreskarte für 265 Euro kaufen. Doch die 25er-Karte käme sie deutlich teurer zu stehen, die Jahreskarte würde sie nicht ausnutzen. „Wir gehen nur ins Freibad, im Winter besuchen wir die Hufeland-Therme“, begründet sie ihre Ablehnung der Jahreskarte. „Dass das Baden teurer werden muss, dafür habe ich Verständnis, nicht aber für solch einen Preissprung“, sagt sie.
„Wir können nicht alle einzelnen Kundenwünsche berücksichtigen“, reagiert Stadtwerkechef Dieter Boldt auf die Kritik. Er sieht in der 25er Karten, grundsätzlich einen guten Ersatz für die Saisonkarte. Sie habe zudem den Vorteil, auch im nächsten Jahr zu gelten – zumindest bis ein neuer Tarif gelte.
Außerdem sei es nicht selbstverständlich, überhaupt noch Jahreskarten oder Rabattkarten (25er Karten sind 25 günstiger , 10er Karten 10 Prozent günstiger als die Einzelkarte) anzubieten. „Das gibt es in öffentlichen Bädern immer seltener“, so Boldt.
Die neue Preisstruktur, die vom 1 Mai bis Jahresende gilt, sei zwar vom Aufsichtsrat der Stadtwerke abgesegnet worden, dennoch werde man die kommenden zwölf Monate dafür nutzen, um zu sehen welche Karten gut angenommen werden, welche nicht und ob es Ergänzungen geben sollte.



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