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Amelie ist die jüngste Teilnehmerin beim Totenkopfschwimmen in der „Welle“

Pyrmonter Rekord: Neunjährige holt Gold

BAD PYRMONT. Die gute Nachricht vorab: Alle, die am Samstag keine Zeit zum Totenkopfschwimmen in der „Pyrmonter Welle“ hatten, können den Ausdauertest diese Woche noch nachholen. „Das Totenkopfschwimmen geht in die Verlängerung“, kündigt Badbetriebsleiter Frank Tietze an. Eine besondere Leistung erbrachte Amelie aus Bösingfeld. Gemeinsam mit ihrer Großtante Gislinde Bunte schwamm die Neunjährige 120 Minuten.

veröffentlicht am 13.08.2018 um 10:06 Uhr

Amelie (9) ist die jüngste Teilnehmerin beim Totenkopfschwimmen in der „Pyrmonter Welle“, die nach 120 Minuten Schwimmen das Goldene Abzeichen errungen hat. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Bei für diesen Sommer ungewöhnlich kühlen Außentemperaturen von knapp unter 20 Grad am Vormittag und knapp darüber am Nachmittag fanden sich anfangs nur wenige Ausdauerschwimmer im Schwimmerbecken ein, um 60, 90 oder 120 Minuten lang ihre Bahnen zu ziehen. „Bei Kassenschluss am Abend hatten wir dann doch 52 Teilnehmer, von denen 47 das goldene Totenkopf-Schwimmabzeichen erhielten und fünf Bronze“, berichtet Schwimmmeister Marc Pletat. Eine besondere Leistung erbrachte Amelie aus Bösingfeld. Gemeinsam mit ihrer Großtante Gislinde Bunte schwamm die Neunjährige 120 Minuten und konnte im Anschluss eins der beliebten Shirts mit Totenkopf-Aufdruck nebst Urkunde und obligatorischem Aufnäher in Empfang nehmen. „Damit ist sie unsere jüngste Teilnehmerin überhaupt, die wir mit dem goldenen Totenkopf-Schwimmabzeichen auszeichnen können“, sagt Frank Tietze. Und Amelie weiß schon genau, wo die Stoff-Trophäe angenäht werden soll: „Auf dem Badeanzug, damit es alle sehen.“

Prominentester Teilnehmer am Vormittag war Klaus Blome. Auch Bad Pyrmonts Bürgermeister erschwamm sich in 120 Minuten das Goldene Ausdauerschwimmabzeichen – bereits sein zweites, wie er verrät.. „Allerdings ist die Aufgabe, 120 Minuten ununterbrochen zu schwimmen, nicht zu unterschätzen“, räumt Blome ein. Madison Horn und Gina Loges aus Bad Pyrmont gehen die Ausdauerleistung für das goldene Totenkopf-Schwimmabzeichen völlig entspannt an und machen aus dem Schwimmwettbewerb für sich ein lockeres Langzeitbaden. „Alles ist erlaubt, nur am Rand anfassen und ausruhen, das geht nicht“, erklärt Schwimmmeister Axel Schröder und schickt die beiden jungen Damen mit der Stoppuhr in der Hand auf die Strecke. „Wäre heute Hochbetrieb gewesen, hätten wir vier Bahnen absperren müssen. So konnten wir das Totenkopfschwimmen im laufenden Betrieb durchführen“, erläutert Frank Tietze. Für Amelie waren die Bedingungen am Vormittag optimal: Durch die wenigen Teilnehmer konnte sie in ihrem Tempo bei fast 25 Grad Wassertemperatur ganz ruhig ihre Bahnen ziehen, ohne dass Gislinde Bunte ihr von der Seite wich.

Gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlug Betriebsleiter Tietze nach seiner Frühschicht: Er schwamm nicht nur 120 Minuten für das goldene Totenkopf-Abzeichen, sondern gleich auch die 400 Meter-Langstrecke und den 25 Meter-Sprint für die Sportabzeichenabnahme. Für alle 60- Minuten-Schwimmer gibt es übrigens eine Tasse samt Löffel, und für die Silber-Absolventen eine Schwimmbrille als zusätzliche Prämie neben Aufnäher und Urkunde.



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