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Pyrmont arbeitet an grünem Strom aus eigener Erzeugung

Bad Pyrmont (uk). Grüner Strom aus regenerativen Quellen ist im Trend. Die Entwicklung lokale Energiekonzepte stehen deshalb bei vielen viele Kommunen auf der Tagesordnung – auch in Bad Pyrmont.

veröffentlicht am 07.03.2012 um 19:19 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 04:21 Uhr

Solar
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Bad Pyrmont (uk). Grüner Strom aus regenerativen Quellen ist  im Trend. Die Entwicklung lokale Energiekonzepte stehen deshalb bei vielen viele Kommunen auf der Tagesordnung – auch in Bad Pyrmont.

Es war eine kleine aber engagierte Runde von zwölf Teilnehmern, die sich am Dienstagabend im Rathaus auf den Weg begeben hat, um bis zum Jahresende konkrete Ideen für ein solches lokales Konzept zu sammeln, das dann politisch beschlossen werden könnte. Erklärtes Ziel: „Möglichst viel Strom sollte in Bad Pyrmont oder in der Nähe produziert werden“, stellte die Moderatorin des Arbeitskreises, Martina Tigges-Friedrichs, fest.

Zwar können die Stadtwerke schon ein Drittel ihrer jährlichen Stromlieferung aus eigener Erzeugung beisteuern, doch stehen das Gaskraftwerk und die Windräder, aus denen der Löwenanteil dieses Eigenanteils stammt, nicht in der Kurstadt, sondern sie werden gemeinsam mit anderen Stadtwerken irgendwo in Deutschland betrieben.

Um zwei Megawatt geht es auch bei den Windrädern, die die Stadtwerke am liebsten bei Eichenborn errichten wollen. Doch das Baurecht und der Rote Milan bilden noch Hürden, die dagegen stehen. Die beiden Solaranlagen und das kleine Wasserkraftwerk der Stadtwerke liefern Mengen, die „überschaubar“ sind, wie es der Vorsitzende des Gremiums, Kurt-Heinz Zühlke ausdrückte. „Uns autark zu versorgen, wird uns sobald nicht gelingen“, stellte er fest und bezifferte die jährliche von den Stadtwerken Bad Pyrmont produzierte Strommenge auf rund 60 Millionen Kilowattstunden.

Wie viel Strom und Wärme Bad Pyrmont jährlich verbraucht und welche Ideen das Gremium beschäftigen, lesen Sie in der Printausgabe.



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