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Herderschule setzt Menschenrechte in der ehemaligen DDR als Themenschwerpunkt

Projektgruppe baut Modell vom Todesstreifen

Bad Pyrmont. Zum „Tag der Menschenrechte“ im Dezember organisierten die beiden Unesco-Koordinatorinnen der Bad Pyrmonter Herderschule, Stefanie Bönig-Gutsche und Anke Kriha, wieder Projekttage – in diesem Jahr anlässlich des Jubiläums zur Deutschen Einheit mit dem Schwerpunkt „Menschenrechte in der DDR“. Auf dieses Thema hatten sich die deutschen Unesco-Projektschulen für 2014 geeinigt.

veröffentlicht am 06.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

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Die 169 Schüler der Klassen 5 bis 10 bearbeiteten altersangemessen verschiedene Themenbereiche und forschten nach der Achtung der Menschenrechte beziehungsweise nach Verstößen dagegen in den Bereichen Musik, Literatur, Politik und Wirtschaft.

Schwerpunkte dabei waren die Musik-, Sport- und Freizeitkultur der Jugendlichen in der DDR, Kinderfilme, die Methoden der Staatssicherheit, der Bau der Berliner Mauer und die Fluchtversuche sowie ein Besuch der neunten Klassen im Grenzmuseum „Schifflersgrund“ zwischen Hessen und Thüringen. „Erstaunlich ist immer wieder, wie unterschiedlich und facettenreich mit den Themen umgegangen wird, trotz gleicher Oberthemen können die Ergebnisse nicht unterschiedlicher sein“, so Stefanie Bönig-Gutsche, „und gerade diese Vielfalt macht die einzelnen Ausstellungsergebnisse für die anderen Mitschüler so interessant.“

Die Ergebnisse können in den Fluren der Herderschule besichtigt werden. Dazu gehört unter anderem auch der Todesstreifen, gebaut von den Schülern der Klasse 10a, ein Modell von der Entstehung der Berliner Mauer, gebaut von den Schülern der Klasse 10b, Plakate über die Arbeit der Stasi, erstellt durch die Klasse 9a oder „Mauern in aller Welt“, dokumentiert von der Klasse 8a. Dazu Dominic Hoch aus der 10a: „Die Arbeit am Modell hat viel Spaß gemacht und war gleichzeitig in vielerlei Hinsicht lehrreich, haben wir uns doch mit einer Situation in Deutschland beschäftigt, die wir zwar selbst nicht mehr miterlebt haben, die aber ein wichtiger Teil unserer Geschichte ist.“ Zu Beginn des neuen Jahres stellen die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse noch in einer Projektzeitung zusammen. Diese wird auf Wunsch des Grenzmuseums „Schifflersgrund“ auch dorthin weitergegeben.red



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