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Ganz großes Kino / 600 Scheinwerfer installiert

Premierenabend der LightArt-Show begeistert im Kurpark

BAD PYRMONT. Als „ganz großes Kino“, feierten die Besucher am Premierenabend die LightArt-Show „Bad Pyrmont leuchtet“ im Kurpark. Zum einen zeigten sie sich von der bombastischen Lasershow am Goldfischteich begeistert, zum anderen war der komplette Kurpark beleuchtet.

veröffentlicht am 27.10.2017 um 21:55 Uhr
aktualisiert am 28.10.2017 um 12:30 Uhr

Viele Besucher amüsieren sich vor der Schattenwand. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter

BAD PYRMONT. Schon am Eingang werden die Gäste mit einem leuchtenden Tor begrüßt. Bäume entlang der gesamten Klosterallee sind beleuchtet. Ein Hirsch vor einer blutroten Sonne mag den einen an einen Kräuterlikör erinnern, andere sehen darin ein stimmungsvolles Bild. Viel Spaß haben aber die meisten mit der Schattenwand: eine von einer Seite beleuchteten großen Leinwand, auf die man alleine, zu zweit oder in ganzen Gruppen fantasievolle Figuren projizieren kann. Überall im Kurpark sind die insgesamt 600 Scheinwerfer verteilt, die das LightArt-Team um Uwe Acker mit insgesamt 25 Kilometer Kabel ansteuert.

„Allerdings sind wir ein wenig spät dran“, bedauert Acker, dass die Bäume inzwischen bereits das meiste Laub verloren haben. „Da fehlt uns einfach die Projektionsfläche.“ Im nächsten Jahr findet die LightArt wieder einen Monat früher statt. „Da tragen die Bäume noch das Laub, was das Licht dann noch besser wirken lässt.“ Die Strahler und auch die verschiedenen leuchtenden überdimensionalen Figuren sind aber ohnehin nur Beiwerk. „Im Zentrum steht die Lasershow.“ Das verdeutlicht Acker mit dem Aufwand, den er mit seinem Team für die Show in Bad Pyrmont betreibt: Die insgesamt acht Showblöcke, die in 2 mal 16 Minuten zu sehen sind, benötigen insgesamt weit über 300 Programmierstunden.

„Jeder Laser muss genau angesteuert werden“, erklärt er. Da könne man nicht einfach eine Grafik einscannen. Die muss quasi Punkt für Punkt selbst erstellt werden.

Foto: yt
  • Foto: yt
Foto: yt
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Dass sich der Aufwand lohnt, haben die Gäste mit viel Beifall nach jeder Show bekundet, in der sie nicht nur atemberaubende Monumente bestaunen konnten, die vor ihnen aufgetürmt wurden. Sie befanden sich förmlich mittendrin in den dreidimensionalen Bildern, die um sie herum Lichtkathedralen auftürmten, verformten und neu zusammensetzten. Und so blieben die meisten Gäste, um das Spektakel gleich noch einmal von vorne zu genießen.

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