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Auszeichnung der Bundesregierung

Preiswürdig: Pyrmont ist ein „Ort der Vielfalt“

Bad Pyrmont (jl). Was der Pyrmonter Integrationsrat, der Präventionsrat und der Arbeitskreis 27. Januar so machen, weiß in der Kurstadt längst nicht jeder. Die drei Initiativen fördern zum Teil schon seit vielen Jahren die Eingliederung von Einwanderern in die Gesellschaft, versuchen gefährdete Heranwachsende vor dem Abdriften in die Kriminalität zu bewahren oder halten die Erinnerung an die Schreckensjahre des Nationalsozialismus wach.

veröffentlicht am 06.05.2009 um 20:07 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 07:41 Uhr

E. C. Roeder
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All das ist mehr, als auf diesen Gebieten in vielen anderen Städten passiert. Deshalb wird der Stadt Bad Pyrmont in zweieinhalb Wochen eine besondere Ehre zuteil: Sie wird von der Bundesregierung als „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet.

„Arbeit geschieht oft im Stillen“

„Sie haben sich nachhaltig für die Ziele der Initiative engagiert und ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gesetzt“, heißt es in der Begründung aus Berlin, die gestern im Rathaus-Briefkasten landete.

Bad Pyrmont ist – neben Burgdorf, Lehrte, Nordhorn, Osterode und Wittmund – eine von sechs niedersächsischen Städten, die von einer Jury des Bundesfamilienministerium für die Auszeichnung ausgewählt wurden; bundesweit sind es 93 Kommunen. Und die Kurstadt wird der erste Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont sein, der sich das „Vielfalt“-Schild an den Eingang stellen kann.

„Das haben wir der ganz phantastischen Arbeit der Ehrenamtlichen zu verdanken, die oftmals im Stillen geschieht. Sie führen Gespräche und helfen durch ihr ganz persönliches Engagement“, sagt Bürgermeisterin Elke Christina Roeder, die über den Zuschlag denn auch „sehr erfreut“ ist, weil er den Einsatz der Initiativen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie und gegen jede Form von Extremismus würdige. „Und es ist wichtig, dass dieser Einsatz wahrgenommen wird“, so Roeder.

Die Ausschreibungsunterlagen hat sie Anfang des Jahres – ebenfalls im Stillen – gemeinsam mit Stadt-Sprecher Wolfgang Siefert ausgefüllt. „Wir haben die normale Arbeit der Initiativen vorgestellt und aufgezählt, welche Aktivitäten über sie laufen“, erinnert sich die Verwaltungschefin. Und jetzt ist sie zufrieden, „dass wir die Jury mit dem überzeugen konnten, was wir dargestellt haben“ und sieht der Preisverleihung am 25. Mai mit Vorfreude entgegen. „Da werden Herr Siefert und ich hinfahren, und hinterher werden wir das Engagement der Ehrenamtlichen sicher auch mit einer kleinen Feier im Rathaus würdigen“, stellt sich Roeder vor.

Wo das Schild letztlich stehen soll, ist indes noch nicht entschieden. „Erstmal sollen es die, die es für unsere Stadt verdient haben, im Rathaus sehen.“



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