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Polizei entlarvt Lügengeschichte

Bad Pyrmont (uk). Eine Lügengeschichte hat eine 52 Jahre alte Autofahrerin aus Bad Pyrmont der Polizei jetzt aufgetischt. Weit gekommen ist sie damit aber nicht, denn die Beamten kamen ihr sehr schnell auf die Schliche.
Die Frau war dieser Tage auf dem Polizeikommissariat an der Bahnhofstraße erschienen. Ein Unbekannter habe, so erzählte sie den Beamten, ihren in der Rathausstraße geparkten Renault beschädigt und anschließend Unfallflucht begangen. Davon, dass der rechte Kotflügel, die Motorhaube und die gesamte Beleuchtungseinrichtung des Wagens demoliert waren – der Schaden wird auf 3000 Euro geschätzt – konnten sich die Polzisten in der Rathausstraße überzeugen.
Doch vor Ort kamen ihnen Zweifel an der Geschichte der Frau. Sie stellten fest, dass der Wagen nicht in der Rathausstraße gerammt worden sein konnte. Außerdem wussten sie, dass in der Nacht zuvor auf der Bathildisstraße in Höhe der Postfiliale ein Verkehrsunfall passiert war. Dabei war ein Personenwagen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen der massiven Schutzbügel vor einem Baum geprallt.
Die an der Unfallstelle in der Bathildisstraße gefundenen Fahrzeugteile hätten genau zu dem Renault in der Rathausstraße, berichtet die Polizei. Die Frau habe schließlich zugeben müssen, dass der Unfall in der Rathausstraße nur vorgetäuscht war, und ihr Wagen tatsächlich an dem Unfall in der Nähe der Post beteiligt war. Gegen sie ermittelt die Polizei nun nicht nur wegen Verkehrsunfallflucht sondern auch wegen Vortäuschens einer Straftat. Das kann sie noch teurer kommen als die materiellen Unfallfolgen. uk

veröffentlicht am 19.11.2013 um 16:02 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:41 Uhr

blaulicht
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Bad Pyrmont (uk). Eine Lügengeschichte hat eine 52 Jahre alte Autofahrerin aus Bad Pyrmont der Polizei jetzt aufgetischt. Weit gekommen ist sie damit aber nicht, denn die Beamten kamen ihr sehr schnell auf die Schliche.
Die Frau war dieser Tage auf dem Polizeikommissariat an der Bahnhofstraße erschienen. Ein Unbekannter habe, so erzählte sie den Beamten, ihren in der Rathausstraße geparkten Renault beschädigt und anschließend Unfallflucht begangen. Davon, dass der rechte Kotflügel, die Motorhaube und die gesamte Beleuchtungseinrichtung des Wagens demoliert waren – der Schaden wird auf 3000 Euro geschätzt – konnten sich die Polzisten in der Rathausstraße überzeugen.
Doch vor Ort kamen ihnen Zweifel an der Geschichte der Frau. Sie stellten fest, dass der Wagen nicht in der Rathausstraße gerammt worden sein konnte. Außerdem wussten sie, dass in der Nacht zuvor auf der Bathildisstraße in Höhe der Postfiliale ein Verkehrsunfall passiert war. Dabei war ein Personenwagen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen der massiven Schutzbügel vor einem Baum geprallt.
Die an der Unfallstelle in der Bathildisstraße gefundenen Fahrzeugteile hätten genau zu dem Renault in der Rathausstraße, berichtet die Polizei. Die Frau habe schließlich zugeben müssen, dass der Unfall in der Rathausstraße nur vorgetäuscht war, und ihr Wagen tatsächlich an dem Unfall in der Nähe der Post beteiligt war. Gegen sie ermittelt die Polizei nun nicht nur wegen Verkehrsunfallflucht sondern auch wegen Vortäuschens einer Straftat. Das kann sie noch teurer kommen als die materiellen Unfallfolgen. uk



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