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veröffentlicht am 08.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:41 Uhr

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Die meisten Klassentreffen finden nach gemeinsamen Schulabschlüssen statt. Bei der Grundschule im Pyrmonter Ortsteil Hagen ist das anders: Hier trafen sich die Einschulungsjahrgänge von 1948, 1949 und 1950 kürzlich bereits zum vierten Mal. Die meisten ehemaligen Schülerinnen und Schüler hatten es zwar nicht weit oder konnten aus Deutschland anreisen. Einige leben aber auch in Belgien und sogar Südafrika. Besonders freuten sich die Teilnehmer, dass ihre damals noch sehr junge Lehrerin Erika Köster und deren Mann Hans-Werner Köster aus Bösingfeld dazukamen. Eine Besichtigung der Grundschule ermöglichte deren neue Leiterin Petra Illigens, die die vielen Fragen der Ehemaligen ebenso geduldig wie ausführlich beantwortete. Die Ortsbesichtigung weckte auch die Erinnerung an gute, lustige, komische, spannende und tränenreiche Erlebnisse von einst. „Selbst die Strafen mit dem Rohrstock oder durch Ohrfeigen waren noch sehr präsent“, berichtet Christa Langer-Löw, die zugleich hervorhebt, dass Erika Köster „diese Maßnahmen niemals anwandte“. Als Kurt-Heinz Zühlke beim anschließenden Treffen im Lügder „Kempenhof“ den in drei Jahren anstehenden 500. Geburtstag Hagens ansprach, wurde spontan beschlossen, sich 2017 wiederzutreffen. Vor dem Abschied stand am zweiten Tag aber noch ein Pyrmont-Rundgang, eingerahmt von einem Besuch des Café „Robert’s“ sowie einem gemeinsamen Eisessen. Und Christa Langer-Löw ist sicher, dass den Teilnehmern „viele schöne Erinnerungen“ an das Wochenende bleiben.

Bei Top-Wetter und guter Laune verbrachten die Mitglieder des Pyrmonter SoVD-Ortsverbandes jetzt einen gemeinsamen Grillnachmittag mit Betreuung und Information auf dem Holzhäuser Schießstand am Steinbrink. Kurz zuvor hatte der Sozialverband bereits eine Tagesfahrt in die Lüneburger Heide organisiert. Nach einer Betriebsbesichtigung in Hannover stand eine Kutschfahrt durch die reizvolle Heidelandschaft auf dem Programm. „Bei Kaffee und Kuchen haben wir den sonnigen Tag sehr genossen“, berichtet Bad Pyrmonts SoVD-Vorsitzender Detlev Buchholz.

Mit einem besonderen Geschenk haben sich die 20 künftigen Schulkinder und ihre Eltern aus dem Pyrmonter Reesenhof-Kindergarten verabschiedet: Sie schenkten der Kita einen Marterpfahl in lustiger Elch-Optik, denn allzu furchterregend soll das Spielzeug nicht aussehen. Bei der Enthüllung kam das neue Spielzeug gleich prima an: „Bei strahlendem Sonnenschein tanzten die Kinder um den Pfahl herum“, berichtet Melanie Heinrich aus dem Kreis der Eltern.

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Tanz um den Elch-Marterpfahl: Die Kinder weihen das Abschiedsgeschenk an den Reesenhof-Kindergarten ein. pr

Reesenhof-Kindergarten, die Zweite: Einen weiteren Abschied gab es für die künftigen Schulanfänger auch in der Oesdorfer Kirche. Bei einem Familiengottesdienst in St. Petri sangen die Kinder des wachsenden Kinderchores der evangelisch-lutherischen Gemeinde. 13 Mädchen und Jungen im Alter zwischen vier und zehn Jahren führten mit großer Begeisterung ein Schattenspiel zu „Noah unterm Regenbogen“ auf. Dabei sangen sie nicht nur vor und hinter der Leinwand, sondern führten zudem selbst gebastelte Figuren. Kirchenmusiker Christoph Burkhardt hatte Pit Janssens’ Stück mit den Kindern seit längerer Zeit und mit großem Aufwand eingeübt. Großen Eindruck machten die singenden und vorlesenden Solisten des Vormittags. Nach einem Riesenapplaus feierten alle gemeinsam im Kindergarten ein Sommerfest mit Essen, Bastelangeboten und Spielen.

Auf den ersten Blick sah der Fund in Michael Nouschs Vorgarten in Oesdorf aus „wie ein zerdatschter Ball“. Dann identifizierte der Gartenbesitzer ihn jedoch als Riesenbovist. Der Pilz hat einen Durchmesser von gut 20 Zentimetern.

Neues aus der Nachbarschaft

Falls sie vor ihrer Aufführung Lampenfieber hatten, ließen es sich die Kinderchor-Kinder beim Fototermin nicht anmerken. pr

Diesen schönen Riesenbovist hat Michael Nousch in seinem Garten entdeckt. pr



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