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Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit Ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an (05281/ 9368616), schicken eine E-Mail (pn-redaktion@dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Pyrmonter Nachrichten, Rathausstraße 1, 31812 Bad Pyrmont). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter www.wesio.de können Sie Ihre Bilder, Texte oder Videos auch direkt hochladen.

veröffentlicht am 13.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

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Im Sport- und Schulzentrum Lügde wurden 20 Handballer aus verschiedenen Vereinen in Theorie und Praxis durch zwei Referenten des Handballverbandes Niedersachsen ausgebildet. Ziel war es, die Handballer innerhalb dieses Kinderhandballgrundkurses auf Ihre zukünftige Aufgabe als Übungsleiter vorzubereiten. Ausrichter war die Handballspielgemeinschaft Lügde-Bad Pyrmont. Nicht nur in Demonstrationseinheiten mit Jugendspielern der HSG, sondern auch durch eigene Beteiligung an den praktischen Unterrichtseinheiten wurden eigene Erfahrungen gemacht. Nach 20 absolvierten Unterrichtseinheiten in der Mensa und der Sporthalle der Johannes-Gigas- Schule Lügde freuen sich die Vereine der 20 Handballer über die Möglichkeit, geschulte Übungsleiter zur Vermittlung des Grundlagentrainings einsetzen zu können. Dies steigert nicht nur die Qualität der Trainingseinheiten, sondern ist auch Bestandteil für den Fortbestand des Handballbreitensport in unserer Region.

Der Bewohnerurlaub ist im Haus Hubertus inzwischen schon zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender geworden. Diesmal starteten sieben Bewohnerinnen, darunter auch Rollstuhlfahrerinnen, mit einem Betreuerteam zu einer einwöchigen Urlaubsreise nach Mommark an der dänischen Ostseeküste. Sie logierten in einem typischen dänischen Ferienhaus mit seniorengerechter Ausstattung. Jeder Urlaubstag bot den Teilnehmern eine willkommene Abwechslung. Auf dem Programm standen Ausflüge nach Sonderburg und Augustenburg mit Besichtigungen und einer ausgedehnten Schiffsfahrt auf der Ostsee. Auch fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt: Zusammen bereiteten Senioren und Betreuer Frühstück und Mittagessen vor, mit Vorliebe leckeren frischen Fisch. „Alle Teilnehmer waren sich nachher einig, dass im nächsten Jahr wieder ein Urlaub für die Bewohner vom Haus Hubertus stattfinden soll“, so Einrichtungsleiter Berthold Schumacher.

Trotz widriger Wetterverhältnisse trafen sich kürzlich 20 fleißige Bewohner aus Neersen – bewaffnet mit Hacken, Spaten und Besen – , um die öffentlichen Rabatten im Dorf für das Jubiläumsfest am kommenden Wochenende auf Vordermann zu bringen. Es wurde nicht nur Unkraut gezupft, es wurden auch Beete neu bepflanzt. Es gab so gut wie keinen Müll, Plastikflaschen, Dosen oder Autoreifen. „Nach der Arbeit haben allen Beteiligten am Feuerwehrhaus gegrillt und für die nächste Aktion neue Kraft getankt“, berichtet Ortsvorsteher Willi Brankov.

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  • Die Pyrmonter Europa-Union auf dem Wenzelsplatz in Prag. pr
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  • Fleißige Dorfputzer in Neersen. pr
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37 Mitglieder und Gäste der Europa-Union Bad Pyrmont waren auf Studienreise in Tschechien. Die Fahrt fand auch statt unter dem Jahresthema „Demokratie und Menschenrechte“. Ein Ausflug führte zum altehrwürdigen Karlsbad, einem Kurbad europäischen Ranges, doch ungleich größer als Bad Pyrmont und voller Besuchergruppen. Friedel Busch machte vorab in einem Referat eine Art Bädervergleich zwischen Karlsbad, Marienbad und Bad Pyrmont. Die Reisenden konnten sich danach ihr eigenes Bild machen. So werden es gewiss auch die Damen und Herren, die in Verbindung mit der möglichen Bewerbung von europäischen Bädern zum UNESCO-Weltkulturebene stehen, tun. Auch in den Besucherlisten fand man Peter den Großen oder Goethe, der allein achtmal dort geweilt haben soll. Es gibt so einige Anekdötchen dazu. Die „Karlsbader Beschlüsse“ von 1819 sind bekannt. Hier haben die Herrscher Europas aus Furcht vor ihren Untertanen, die nach den Befreiungskriegen gegen die Diktatur Napoleons demokratische Luft geschnuppert haben, Menschenrechte wurden wieder eingeschränkt, so beispielsweise die Meinungs- und auch die Pressefreiheit.

Der GutsMuths-Rennsteiglauf – ein Crosslauf auf dem Rennsteig in Gedenken an GutsMuths – ist der größte Landschaftslauf Mitteleuropas und gewiss einer der schönsten. Er führt über den Höhenweg des Thüringer Waldes, eines romantischen Mittelgebirges. Jedes Jahr nehmen etwa 15 000 Läufer, Nordic Walker und Wanderer daran teil. Für Ostdeutschland hat die Veranstaltung zudem Kultstatus. Der seit den 1970er Jahren stattfindende Lauf war die größte Breitensportveranstaltung der DDR, an der erfolgreich teilgenommen zu haben, große Anerkennung in Sportlerkreisen verschaffte. Aber auch heute ist es ein Markenzeichen, GutsMuths-Läufer zu sein. In diesem Jahr starteten von der Laufgruppe Lügde Sandra Reker und Heiner Schultz zu diesem Supermarathon in Eisenach zur 72,7 Kilometer langen Strecke mit weiteren 2000 Teilnehmern. Fast 800 Höhenmeter wurden unter guten Wetterbedingungen überwunden. Die Strecke, die mehr als doppelt so lang wie der Hermannslauf in Lippe ist, hat auch in etwa den gleichen Anspruch, den die Lügder Sportler zu leisten hatten. Zu den Markenzeichen des GutsMuths-Rennsteiglaufes gehören die gute Stimmung vor dem Start (Läuferparty am Vorabend), im Läuferfeld wie im Ziel (Volksfest am Zielort).

Insgesamt 110 Spender, darunter 7 Erstspender, konnte der DRK-Ortsverein Rischenau bei seinem jüngsten Blutspendetermin im Dorfgemeinschaftshaus Rischenau begrüßen. Geehrt wurden für ihre 50. Spende Gudrun Rademacher und für seine 75. Spende Friedrich-Wilhelm-Krome. Der DRK-Ortsverein Rischenau bedankt sich bei allen Spendern für die Bereitschaft, Blut zu spenden. Der nächste Blutspendetermin findet am 21. Oktober dieses Jahres statt.

Einige Kinder der Lügder Offenen Ganztagsschule (OGS) haben in diesem Frühjahr den „Baum des Jahres 2013“ gepflanzt. Es ist ein Wildapfel (Malus sylvestris), der seinen Platz am Unteren Kirchberg oberhalb der Straße „An der Roten Kuhle“ erhalten hat. Außerdem haben die Grundschüler etwas für das Wild getan. Im Uhlensen haben sie fünf Kastanienbäume gepflanzt. Wenn diese Bäume später groß sind, werfen sie ihre Früchte ab und die Tiere wie Rehe, Damwild oder Wildschweine können sie fressen. Hinterher waren sich die Pflanzer einig: Es war ganz schön anstrengend, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Und kürzlich wurden sogar weitere sieben Elsbeeren am Kirchberg gepflanzt.

NEUES AUS DER NACHBARSCHAFT

Da freut sich nicht nur Günter Wesemann, sondern auch der Gartenzwerg: Einen so üppigen Rhododendron wie in Wesemanns Garten am Pyrmonter Felsenkeller sieht man nicht oft. Seit vielen Jahren hegt und pflegt der Pyrmonter

sein Lieblingsgewächs.Hei

Sandra Reker und Heiner Schultz nach dem Zieleinlauf beim GutsMuths-Rennsteiglauf.pr

Lügder Ganztags-Grundschüler im Einsatz für die Natur.pr



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