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PN12/Neues aus der Nachbarschaft 10.8.2012

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit Ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an (05281/ 9368616), schicken eine E-Mail (pn-redaktion@ dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Pyrmonter Nachrichten, Rathausstraße 1, 31812 Bad Pyrmont). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter www.wesio.de können Sie Ihre Bilder, Texte oder Videos auch direkt ins Internet stellen.

veröffentlicht am 10.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 21:41 Uhr

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Naturerlebnisse ganz besonderer Art werden der Lügderin Gunhild de Faria regelmäßig zuteil – vor allem, wenn sie morgens unterhalb des Osterberges mit ihrem Belgischen Schäferhund an der Leine spazieren geht. Regelmäßig stehen dort in wenigen Metern Entfernung zwei Rehe im Feld und folgen mit ihren Blicken dem Weg von Frauchen und Hund. „Zufällig hatte ich vor ein paar Tagen meine Kamera dabei“, berichtet die Hobbyfotografin und freut sich über ihre gelungene Aufnahme der beiden neugierigen Tiere.

Als Gabriela Stucke vor 42 Jahren von ihrer Schwiegermutter zur Hochzeit einen winzigen Kaktus bekam, schenkten sie und ihr Mann Werner Stucke dem Gewächs zunächst nicht viel Beachtung – bis sich die Stachelpflanze nach 17 Jahren erstmals von ihrer bezaubernden Seite zeigte. Gestern war es wieder soweit: Nicht weniger als 34 üppige zartrosa Blüten öffneten sich an dem inzwischen geteilten, 80 Zentimeter hohen Bauernkaktus – das waren so viele auf einmal wie noch nie. Doch, ähnlich wie bei der gelb blühenden „Königin der Nacht“, mit der Echinopsis eyriesii häufig verwechselt wird, wird die Pracht schon heute verwelkt sein. Was bleibt, ist die Vorfreude auf die nächste Blüte, im nächsten Jahr.

Eine gute Mischung aus Bewegung, Sonne tanken und vielen Naturerfahrungen bot die einwöchige Sommerfreizeit von Bad Pyrmonts evangelischer Jugend auf der Halbinsel Eiderstedt. Weil alle 40 Heranwachsenden ihre Fahrräder dabeihatten, standen fast jeden Tag Touren auf dem Programm: ins Katinger Watt, an die Badestelle am Vollerwieker Strand, am Eidersperrwerk vorbei oder einmal um ein Örtchen namens Welt. Neben den Besichtigungen des NABU-Naturschutzzentrums und des Nationalparkzentrums „Multimar Wattforum“ gab es eine Tagesfahrt nach St.Peter-Ording und viel Sport und Spiel auf dem großen Gelände der Jugendherberge Tönning.

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  • Wenn beim Grillfest der Lügder Kolping-Senioren die „Rentnerband“ loslegt, sind die Feiernden bester Stimmung.
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  • Stolzer Vater: „Spelunken“-Wirt Otto Dohse mit seiner Tochter, der Schauspielerin und Regisseurin Ingrit Dohse, in Hamburg. Foto: rr
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  • Neugierige Rehe: Wenn Gunhild de Faria unterhalb des Lügder Osterbergs spazieren geht, trifft sie regelmäßig auf die beiden Tiere.
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Über zwei beachtliche Sonnenblumen freut sich derzeit Familie Kärger an der Thaler Landstraße in Bad Pyrmont. Etwa 3,63 Meter haben die Brüder Nico (fast 16) und Fabian (14) gemessen. Und auch das Format der Blüten kann sich sehen lassen: Die größere misst rund 30 Zentimeter im Durchmesser.

In bester Laune und bei super Wetter feierten jetzt 80 Lügder Kolping-Senioren ihr elftes sommerliches Grillfest an den Kirchberghütten. 30 Personen waren zur Feier gewandert. Dort sorgte die „Rentnerband“ mit Friedel Nolte, Norbert Sommer und Dieter Cramer für ausgelassene Stimmung und animierte nicht wenige zum Mitsingen.

Vor ungefähr 60 Jahren blies Otto Dohse in Hamburg-St. Pauli im Café Keese sowie dem „Allotria“ die Trompete und feierte im „Zillertal“ seine erste Hochzeit. Nun trieb es ihn zurück an die Reeperbahn. Direkt nebenan, im „Schmidt Theater“, kam mit dem Stück „Bis dass DEIN Tod uns scheidet“ eine Komödie in der Regie seiner Tochter Ingrit Dohse zur deutschen Erstaufführung. Als Schauspielerin ist sie regelmäßig in TV-Produktionen wie „Tatort“, „Der Landarzt“ oder „Notruf Hafenkante“ zu sehen und spielt im Musical „Villa Sonnenschein“, ebenfalls im Schmidt Theater, die Hauptrolle der abgehalfterten Diva Carlotta. Umtriebig, kreativ, musikalisch und vielseitig ist sie, da hat Otto Dohse deutlich seine Spuren hinterlassen. Und so war er mächtig stolz, als seine Ingrit nach der Premiere frenetischen Applaus erhielt und mit einem Blumenstrauß besonders geehrt wurde. (rr)

NEUES AUS DER NACHBARSCHAFT

Nico und Fabian haben nachgemessen: 3,63 Meter hoch ist die größere der beiden Sonnenblumen im Garten von Familie Kärger.

Ganz links: Gestern blühte Gabriela Stuckes Bauernkaktus so prächtig wie noch nie.

Fotos: pr, jl

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