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veröffentlicht am 23.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 03:21 Uhr

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Haselmäuse scheinen zumindest in waldnahen Teilen Bad Pyrmonts nicht so selten zu sein, wie die Naturschützer vom BUND bisher glaubten. Jedenfalls stellte Marlies Angermann gestern beim Blick auf das Haselmaus-Foto in den PN fest, dass es genau so ein Tierchen war wie jenes, das sich im Januar 2011 kurzzeitig in ihr Haus verlaufen hatte. „Als ich die kleine Maus entdeckte, wollte ich schon eine Falle kaufen“, erinnert sich die Anwohnerin der Oesberg- straße. Nun, wo sie weiß, welch rares Tierchen sie damals zu Gesicht bekam, ist sie froh, dass sie sich dann doch entschied, die Außentür zu öffnen. Durch die huschte der winzige Gast dann ins Freie.

Ein Familientreffen haben die Cousins Franz und Michael Schaper aus Lügde organisiert – und damit einen Volltreffer gelandet: Mehr als 50 Nachkommen samt Partnerinnen und Partnern des 1967 verstorbenen Albert Schaper und seiner Frau Auguste geb. Knedeisen kamen nach Lügde. Einige scheuten dazu selbst eine 300-Kilometer-Anreise aus Aachen nicht. Manche hatten früher in Lügde sogar dieselbe Schulbank gedrückt, aber nie gewusst, dass sie denselben Vorfahren haben. Staunend informierten sie sich an der Wandtapete, um ihren Platz in der Stammtafel ihrer Schaper-Ahnen zu finden. Mit seiner Frau Auguste Knedeisen, die er 1923 heiratete, bekam Albert Schaper fünf Kinder, von denen inzwischen vier verstorben sind. Um die überlebende Tochter Therese Ahlborn, die mit ihrem Mann Manfred und Schwägerin Christa Schaper aus der direkten Nachfahrengeneration teilnahm, versammelten sich über 15 Nichten und Neffen, 26 Groß- und 5 Urgroßnichten und -neffen mit ihren Familien, um miteinander bis tief in die Nacht begeistert zu erzählen und sich nur schweren Herzens zu trennen. Beim Abschied versprachen die Schapers einander, sich spätestens in zwei Jahren wieder in Lügde zu treffen.

„Unser Blutspende-Termin im Lindenhof war ein voller Erfolg Alle waren sehr zufrieden “, sagt Monika Niere vom DRK-Ortsverein Holzhausen. Und sie findet: „Somit ist auch der Lindenhof wichtig für unsere Vereine in Holzhausen, das DRK gehört seit zwei Jahren auch dazu.“ Diesmal zählten die Aktiven des Roten Kreuzes 146 Spender. Vier von ihnen konnten sich – für eine 130., eine 50. zwei 60. Spenden über Präsente freuen. Sie bekamen Gutscheine für die Hufeland-Therme, einen Präsentkorb und rote Duschtücher. Sechs Erstspender nahmen Eisgutscheine von Calvi, Sekt oder auch Pralinen entgegen.

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  • Schwester Irmgild Krallmann machte ihren Zuhörern deutlich, wie sie die Lehren der Hildegard von Bingen grundlegend verstehen müssen.
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  • Bernd Koßmann (2. v. li.) von der Firma Grace übergibt den Heißluftofen an die DRK-Bereitschaft aus Bad Pyrmont. Foto: nl
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  • Nach getaner Arbeit konnten sich die Helferinnen des DRK Holzhausen stärken.
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Wer am Sonntag ins Evangelische Altenheim Bethanien mit der Vorstellung gekommen war, von Schwester Irmgild Krallmann Rezepte von Hildegard von Bingen zu bekommen, der hätte den mit über 50 Menschen gefüllten Saal enttäuscht verlassen können, denn: „Hildegard-Rezepte können Sie in den vielen Büchern, die über sie geschrieben wurden, nachlesen. Aber seien Sie vorsichtig: Nicht überall, wo Hildegard draufsteht, ist auch Hildegard drin,“ warnte die Franziskanerin. Für Schwester Irmgild ist Hildegard von Bingen viel mehr als eine heilkundige Frau. „Wenn wir heute nur das 1 zu 1 wiedergeben würden, was sie geschrieben hat, dann hätten wir in über 800 Jahren nichts dazu gelernt.“ So wisse man heute, dass die einst von Hildegard, wohl aus hygienischen Gründen, abgelehnte Rohkost keineswegs ungesund sei. Was sich heute aus ihren Lehren mitnehmen lasse, sei die ganzheitliche Sicht auf den Menschen. „Wenn ich mich mit Leib, Geist und Seele so akzeptiere wie ich bin, kann ich in Ausgeglichenheit leben“, so Schwester Irmgild.

Da war die Freude bei der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Pyrmont groß, als das Lügder Unternehmen Grace den freiwilligen Helfern einen Heißluftofen als Spende anbot. Das Großgerät wurde bei der Grace Bauprodukte GmbH an der Pyrmonter Straße durch ein Neugerät ersetzt und wurde nun nicht mehr benötigt – ist aber noch voll funktionssüchtig. Detlef Grollmann, selbst bei der DRK-Bereitschaft aktiv, hatte den Kontakt hergestellt. Und so kann sich die DRK-Bereitschaft jetzt über den neuen Heißluftofen freuen, mit dem größere Mengen Essen gleichzeitig erhitzt werden können. „Gerade bei der Verpflegung unserer Helfer bei größeren Betreuungseinsätzen kommt dieser Ofen zum Einsatz“, sagt Bereitschaftsleiter Günter Schindler, der auch erklärte, dass das DRK in Bad Pyrmont gerade dabei ist, eine schnelle Einsatzgruppe für Notfälle aufzubauen. Aus den Händen von Grace-Werksleiter Bernd Koßmann nahmen die DRK- ler den Ofen entgegen. (nl)

Wer sechs Stück Torte kauft und, als Fahrradfahrer ohne Gepäckträger, dafür eine Tüte braucht, sollte nicht über Gebühr zur Kasse gebeten werden, findet Eberhard Kowalski. Jedenfalls war der Pyrmonter doch verwundert, als er in einem Lügder Café 1,50 Euro zahlen musste. „Drei Mark für eine Papiertüte“, das ist zu viel“, findet der 87-Jährige.

Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatten Nieses Schützenkönig Karl-Wilhelm Koch mit seiner Königin Anja Grote sowie Jungschützenkönig Nico Meise mit Denise Heukrodt beim mittlerweile 5. Schützenball im Dorf. Denn am Himmelfahrtstag, 17. Mai, werden traditionell die neuen Könige ausgeschossen. Wer beim Ball fehlte, war der Hofstaat, denn: „Andrea und August Moseker sowie Katja Rothgerber und Matthias Strote sind erkrankt“, erklärte Presseoffizier Hubertus Hilmer. (ubo)

neues aus der Nachbarschaft

Die Majestäten eröffnen den Nieser Schützenball (v.li.): Königin Anja Grote, König Karl- Wilhelm Koch, Denise Heukrodt und Jungschützenkönig Nico Meise.

Foto: ubo



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