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Land Niedersachsen investiert 13 Millionen Euro in Modernisierung des Königin-Luise-Bades

„Planen einen Multimarkt für Gesundheit“

Bad Pyrmont. „Wir sind froh, dass sich das Königin-Luise-Bad so positiv entwickelt.“ Der Tenor der Politik ist aus allen Fraktionen gleich und deshalb ist auch das Einvernehmen für das Vorhaben des Staatsbades einvernehmlich und einstimmig ausgefallen.

veröffentlicht am 19.08.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 19:41 Uhr

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Insgesamt 13 Millionen Euro will das Land Niedersachsen in die Modernisierung und energetische Sanierung der Badeeinrichtung an der Hylligen-Born- und Bomberg-Allee investieren. „Schon im Februar des kommenden Jahres wollen wir mit den Arbeiten beginnen, die nach etwa 30 Monaten abgeschlossen sein werden“, betont der stellvertretende Kurdirektor Maik Fischer und betont: „Der Betrieb läuft dabei weiter.“ Derzeit laufen die Ausschreibungen europaweit. Allerdings werden nur 80 Prozent des Investitionsvolumens ausgeschrieben, „weil heute noch nicht absehbar ist, ob das Budget reicht“, wie Fischer begründet.

Entstehen soll ein regionales ambulantes medizinisches Versorgungszentrum „mit kürzeren Wegen für die Patienten“, wie Therapieleiter André Schubert erläutert. Das Staatsbad wolle einen Magneten schaffen, den Komfort für den Gast erhöhen. „Wir planen einen Multimarkt der Gesundheit“, sagt Fischer. Mit verschiedenen Funktionseinheiten: Moorpackungen, Massage, Therapie. „Behandlung aus einem Guss“, sagt Schubert und betont, dass im Königin-Luise-Bad der Zukunft nicht nur Ärzte, sondern auch Psychologen, Heilpraktiker und Zahntechniker in der Einrichtung integriert sein werden. Den eigentlichen Bauarbeiten vorgezogen wird jedoch die Errichtung einer Praxis für einen Allgemeinmediziner. Die Räume sollen bereits im Oktober bezugsfertig sein.

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Die Umbauarbeiten sind in mehreren Abschnitten geplant. „Zuerst wird an der Hylligen-Born-Allee ein neues Schwimmbad gebaut, das auch gleich ans Netz gehen soll, dann folgt der Eingangsbereich“, kündigt Steve Klassen an. Der stellvertretende technische Leiter des Staatsbades rechnet mit der Fertigstellung im Frühjahr 2015. Anschließend sollen im Innenbereich der „Marktplatz“ und die Cafeteria folgen.

Im Königin-Luise-Bad der Zukunft wird auch eine Lehrküche für diabetische Beratung und vollwertige Ernährung zu finden sein, denn Ernährung sei neben Bewegung ein ganz wichtiger Faktor und ein entsprechendes Angebot werde stark nachgefragt, versichert Fischer. „Zudem entsteht ein überdachter Laubengang um das Gebäude, damit der Gast trockenen Fußes den Parkplatz erreichen kann“, ergänzt Klassen. Fischer: „Der Gast möchte sehr individuell versorgt sein und im Mittelpunkt stehen – das wollen wir bieten, denn es ist unser Anspruch.“

Maik Fischer (Mi.), Steve Klassen (li.) und André Schubert erörtern den Plan für das neue Königin-Luise-Bad. Die Ausschreibungen für die Sanierung laufen.



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