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Immatrikulationsfeier für Integrationsmanager

Pilotprojekt gestartet

Detmold. Wer in der Flüchtlingshilfe arbeitet, wird mit rechtlichen Fragen und bürokratischen Abläufen konfrontiert. Damit Flüchtlingshelfer professionell auf ihre Arbeit vorbereitet werden können, haben die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und das regionale Bildungsnetzwerk Kreis Lippe in Kooperation mit dem Fachgebiet Integration und Migration die Weiterbildung zum „Integrationsmanager“ ins Leben gerufen. Mit dem neuen Studiengang richten sich die Akteure an hauptamtliche und ehrenamtliche Flüchtlingshelfer.

veröffentlicht am 11.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

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Bei einer kleinen Feier wurden den Teilnehmern unter den Augen der Initiatoren des Pilotprojekts sowie Dr. Peter Pahmeyer (Vorsitzender des Bildungsausschusses des Kreistages) und Bürgermeister Ulrich Knorr als Vertreter der lippischen Kommunen die Immatrikulationsurkunden überreicht. Dann begannen die Vorlesungen, die jeweils am Wochenende stattfinden, damit auch Berufstätige teilnehmen können. Das Curriculum auf die Beine gestellt haben Markus Rempe, Leiter des Stabsbereichs Bildung, Prof. Roswitha Gembris von der Fachhochschule des Mittelstands und Sabine Beine vom Fachgebiet Integration und Migration des Kreises Lippe. Von der Idee bis zum heutigen Immatrikulationstag sind nur wenige Monate vergangen. Es galt, Menschen in der Flüchtlingsarbeit möglichst schnell ein alltagstaugliches Rüstzeug in die Hand zu geben. Von der Qualität des Studieninhaltes ist Prof. Gembris überzeugt: „Wir freuen uns, mit dem weiterbildenden Studium die Fachkräfte dahin zu qualifizieren, dass sie später noch professioneller Unterstützungsleistungen für die geflüchteten Menschen anbieten können.“ Wichtig war allen Beteiligten, Theorie und Praxis möglichst eng miteinander zu verzahnen, um die Studenten bestens für ihre weitere Arbeit vorzubereiten. Der interdisziplinäre Ansatz spiegelt sich auch in der Auswahl der Dozenten wider: Fachkräfte aus der Praxis und ausgebildete Case-Managerinnen werden ihr Wissen und ihre Erfahrungen in dem viermonatigen Kurs weitergeben.

Für den Studiengang eingeschrieben haben sich Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen und Biografien. Was sie eint, ist der Wunsch nach mehr Orientierung und nach Lehrinhalten, die ihnen in ihrer Arbeit mit Geflüchteten wirklich helfen. Zufrieden zeigte sich Ulrich Knorr, Sprecher der lippischen Bürgermeister und Bürgermeister von Schlangen: „Es freut mich besonders, dass dieses Projekt so viele lippische Kommunen einbindet. Eine erfolgreiche Integration kann nur gelingen, wenn alle Akteure gut miteinander vernetzt sind.“ In einer Facharbeit wird das Erlernte dokumentiert.



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