weather-image
23°
Neuer Flyer weist den Weg

Pilgerpfad lädt zu Besinnung und innerer Einkehr ein

BAD PYRMONT. Man kann sich fragen, was alle Beteiligten dazu bewogen hat, die lange Prozedur der Entwicklung eines oder sogar zweier Pilgerpfade in Bad Pyrmont durchzuhalten, sie beständig zu begleiten und nunmehr zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Doch die zehn Personen, die sich dafür engagierten, hatten das ganz besondere Charakteristikum eines Pilgerweges im Hinterkopf.

veröffentlicht am 18.02.2018 um 18:36 Uhr

Die Pilgerpfadinitiative ist mit dem Ergebnis ihrer Arbeit zufrieden. Foto:rr
IMG-20161016-WA0000

Autor

Rudi Rudolph Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Da ging es nicht um Wandern oder Abarbeiten einer Strecke, sondern darum, Wegpunkte der Einkehr zu finden, sich auf sich selbst zurück zu besinnen und einfach die besondere Aura eines solchen Wegepunktes zu spüren. Dass all diese Aspekte nun in einen Flyer Eingang gefunden haben, feierten die Initiatoren, allen voran Karin Block, am Mittwochnachmittag im Hotel Steigenberger. Der große Pilgerpfad von etwa 25 Kilometern Länge enthält dreizehn Stationen, der kürzere innerhalb des Kurparks acht Besinnungspunkte. Der Flyer ist mit Hilfe der Stiftung der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bad Pyrmont hergestellt worden und erörtert auch Perspektiven für die weitere Einbindung der beiden Pilgerwege im Pyrmonter Stadtbereich. In Anwesenheit des stellvertretenden Kurdirektors André Schubert diskutierte man die Beschilderung der wesentlichen Wege- und Einhaltungspunkte des Pilgerweges, die, so Schubert, durch kleine Stelen mit Hinweisschildern erfolge. Die Sinnhaftigkeit des Pilgerns erschließt sich nicht alleine durch das profane Ablaufen einer Pilgerpfadstrecke. Daher wird an jedem ersten Donnerstag im Monat von April bis Oktober eine geführte Pilgerreise durch den Kurpark angeboten, zu die am Brandenburger Tor startet und bei der die Teilnehmer den Weg „mit allen Sinnen gehen“. Im April, Juni, August und Oktober versammelt man sich um 10 Uhr, im Mai, Juli und September um 14.30 Uhr. „Es hat gefühlt zehn Jahre gedauert, bis dieses Projekt realisiert war“, zeigte sich Marita Kalmbach-Ließ zufrieden, die daran mitgearbeitet hat. Ebenso hatten sich Karin Block, Gisela Gromzik, Klaus-Dieter Jösten, Horstmar Kirchner, Christa Langer, Bärbel Schur und Reinhard Spintie engagiert, immer seitens des Staatsbades unterstützt, zunächst von Werner Streicher, danach von Kurdirektor Maik Fischer und dessen Stellvertreter André Schubert. Doch das Projekt Pilgerpfad kommt wohl nie zum Abschluss. Denn die Wege, vor allem die lange Strecke, bedürfen der ständigen Pflege und Instandhaltung, und auch in die Pilgergänge im Kurpark, die hauptsächlich Klinikseelsorgerin Birgit Löhmann durchführen wird, sind die Gruppenmitglieder involviert.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt