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Unternehmen steigert Umsatz

Phoenix Contact knackt die 2-Milliarden-Marke

BAD PYRMONT/BLOMBERG. Es geht weiter aufwärts: Phoenix Contact hat die Schwelle zu einem globalen Umsatz von 2 Milliarden Euro überschritten. Das hat Geschäftsführer Roland Bent auf der Automatisierungs-Fachmesse SPS IPC Drives in Nürnberg mitgeteilt. Und es gebe keine Anzeichen für eine Abschwächung der Tendenz.

veröffentlicht am 28.11.2017 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 28.11.2017 um 18:00 Uhr

Roland Bent hat allen Grund zur Freude. „Aktuell gibt es keinerlei Anzeichen für eine Abschwächung der positiven Marktentwicklung“, stellt er fest. Foto: © Phoenix Contact
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Das Unternehmen mit Stammsitz in Blomberg und unter anderen einem Werk in Bad Pyrmont mit mehr als 1500 Mitarbeitern erreicht demnach ein Wachstum von aktuell 11,5 Prozent – genau zehn Jahre nach der ersten Umsatzmilliarde.

Die teilweise turbulente Marktentwicklung – in einigen Bereichen betrage das Wachstum mehr als 20 Prozent – habe zu erheblichen Herausforderungen in der Lieferkette geführt, heißt es. Das Unternehmen hat weltweit über alle Märkte hinweg gute Wachstumszahlen vorzuweisen. Der chinesische Markt hat sich nach drei Schwächejahren mit zweistelligem Wachstum deutlich erholt. Eine ähnliche Situation gibt es in den USA. Nachdem 2016 die US-Geschäftsentwicklung auf dem Niveau des Vorjahres stagnierte, zeichnet sich für dieses Jahr ein deutliches Wachstum im oberen einstelligen Bereich ab. Das gute Wachstum in Europa von 2016 setzt sich unverändert fort. Auch hier liegt es im oberen einstelligen Bereich. Deutschland ist mit 30 Prozent Anteil am weltweiten Umsatz immer noch der bedeutendste Markt für Phoenix Contact. Das derzeitige Wachstum in Deutschland bezeichnete Bent als außergewöhnlich: „Erstmalig seit Jahren verzeichnen wir ein Umsatzplus oberhalb der Zehn-Prozentmarke.“

Der Absatzentwicklung wurde mit Investitionen im Produktionsbereich Rechnung getragen. So wurde die Kapazität durch die Inbetriebnahme zweier neuer Produktionshallen am polnischen Standort in Nowy Tomysl mit einer Fläche von 23 000 Quadratmetern erweitert. In Summe werden die Aufwendungen nach Unternehmensangaben für Investitionen in diesem Jahr wieder bei rund 7 Prozent und für Forschung und Entwicklung bei rund 6 Prozent des weltweiten Umsatzes liegen.

Weltweit beschäftigt Phoenix Contact 16 000 Mitarbeiter. Das ist ein Zuwachs um 1200 in diesem Jahr. In Deutschland gebe es einen Personalaufbau von rund 500 Mitarbeitern. „Aktuell gibt es keinerlei Anzeichen für eine Abschwächung der positiven Marktentwicklung, sodass von einem weiteren Umsatzwachstum von über 10 Prozent und einem absoluten Wachstum von über 200 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro zum Jahresende ausgegangen werden kann“, teilte Bent mit.

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