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Brigitte Schrank kritisiert Kosten

Pflasterwechsel von Rot nach Geld umstritten

BAD PYRMONT. Für Verwunderung sorgt der vor rund einer Woche vorgenommene Pflastertausch von Rot nach Gelb am unteren Ende der Rauchstraße, als Fußgängerquere zwischen den beiden Bereichen der Brunnenstraße (wir berichteten). „Mich befremdet, dass es einzig und allein an der Farbe lag“, sagt Brigitte Schrank.

veröffentlicht am 16.08.2018 um 18:49 Uhr

Seit rund einer Woche verbindet der nunmehr gelblich gepflasterte Überweg die beiden Fußgängerbereiche der Brunnenstraße. Der aus optischen Gründen erfolgte Farbwechsel ist umstritten. Foto: jl
Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Die SPD-Ratsfrau ist nach eigenem Bekunden bereits von mehreren Bürgern auf den Farbwechsel angesprochen worden, der ihnen überflüssig erschien.

Nun nutzte Schrank die Einwohnerfragestunde zu Beginn der letzten Bauausschuss-Sitzung, um ihrer Verwunderung Luft zu machen. Angesichts der desolaten Finanzlage der Stadt fragte sie, warum die mit einer solchen, aus rein optischen Gründen veranlassten Maßnahme Kosten erzeuge.

Dass der städtische Bauhof eine Rechnung ins Rathaus schicken werde, bestätigte Hans-Joachim Böhnke in seiner Stellungnahme für die Verwaltung. „Nachdem der Bauhof 2017 die roten Steine verlegt hatte, gab es einige Beschwerden und Hinweise, dass dort gelbe Steine hinsollten“, berichtete der Bauverwaltungsamtsleiter weiter. Da es für Arbeiten in der Seipstraße aktuell Bedarf an roten Steinen gebe, sei der Tausch nun vorgenommen worden.

Von anderer Stelle war zu hören, dass der Bauhof eigentlich schon 2017 gelbe Steine in der Rauchstraße hätte verlegen sollen, aber keine hatte.

Ob es in letzter Zeit Beschwerden über das rote Pflaster gab, ist nicht bekannt. Zumindest dem Beirat für Menschen mit Behinderung und dem Seniorenbeirat sind keine bekanntgeworden. Dieter Schröder vom Behindertenbeirat sagte in der Sitzung nur: „Ich fand das Rot gut, auch als Warnung für die Autofahrer.“ Dass die neu verlegten Steine in absehbarer Zeit „kein besonders schönes Gelb“ mehr haben würden, wisse man ja aus der Brunnenstraße.

Brigitte Schrank hat derweil mit Blick auf einige am Rand der 16 Quadratmeter-Fläche angeschnittene Betonpflastersteine noch eine andere Sorge: „Die ersten Schäden habe ich schon festgestellt. Das wird ewig eine Baustelle sein.“ jl



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