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Politiker wollen sich möglichst bald mit dem Ausgang der Meinungsumfrage zum Ehrenmal befassen

Ortsrat Hagen will nicht als Blockierer gelten

Hagen. Noch vor der nächsten Sitzung des Rates der Stadt Bad Pyrmont, die für den 19. Dezember angesetzt ist, will der Ortsrat Hagen zusammentreten und sich mit der Meinungsumfrage zum Krieger- und Ehrenmal befassen. „Wir werden uns an das Votum halten und dem Rat vorschlagen, Mittel für die Renovierung im Haushaltsplan 2014 anzusetzen,“ sagte Ortsbürgermeister Andreas Müller (CDU) gestern auf Anfrage und betonte: „Wir wollen schließlich nicht als Blockierer gelten.“ Müller räumte ein, dass es ihn überrascht habe, wie deutlich die Meinungsumfrage ausgefallen sei. 396 von 534 Umfrageteilnehmern hatten sich für eine Sanierung des Denkmals ausgesprochen, 138 hatte für ein neues Denkmal auf dem Friedhof votiert. Die Wahlbeteiligung hatte 46,8 Prozent ausgemacht (PN vom Montag). Der Freundeskreis für den Erhalt des Denkmals habe eben sehr viel Werbung für sein Anliegen gemacht, der vom Ortsrat sei wesentlich zurückhaltender gewesen, so der Ortsbürgermeister.

veröffentlicht am 03.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:21 Uhr

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Am 19. Dezember will der Rat der Stadt, so ist es geplant, den Haushalt beschließen. Bis dahin braucht das Kommunalparlament ein offizielles Votum des Ortsrates, an den es aber nicht gebunden ist. Kämmerer Eberhard Weber kündigte gestern an, für die abschließende Beratung des Haushaltes am kommenden Donnerstag im Finanzausschuss den Ansatz für die Sanierung auf 78000 Euro zu erhören. Bislang standen dort 23000 Euro für ein neues Denkmal auf dem Hagener Friedhof. Die höhere Summe basiert auf einer Berechnung des städtischen Baudezernats. Dass die Pyrmonter Ratspolitiker die höhere Summe akzeptieren werden, ohne auf weitere Kostensenkungen zu bestehen, ist aber fraglich. Die Fraktionen dürften auch den Freundeskreis beim Wort nehmen und die versprochene Eigenleistung bei den Arbeiten in Anspruch nehmen. Dass die Sanierung für rund 370 00 Euro zu machen ist, wie es der Freundeskreis darstellt, glaube er nicht, sagte Müller gestern. Und skeptisch ist er auch, was die Eigenleistung angeht. „In der Vergangenheit war das immer derselbe Kreis von Leuten, wenn etwas zu tun war. Aber die haben mir gegenüber schon erklärt, dass sie bei dem Ehrenmal nicht helfen werden.“uk

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