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In Reisigs Garten viel zu sehen

Offene Pforte zum Paradies

LÖWENSEN. Am Tag der offenen Gärten beteiligt sich auch Familie Reisig aus Löwensen – mit ihrem paradiesischen Refugium.

veröffentlicht am 15.06.2017 um 15:44 Uhr

Horst Reisig in seinem herrlichen Garten in Löwensen. Foto: Hei
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Karin Heininger Reporterin
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Eine gerettete Säule vom abgerissenen St.- Georg-Krankenhaus, ein biologischer Schwimmteich mit Seerosen, um den Libellen spielen, eine alte Zinnwanne, in der süße Mini-Erdbeeren wachsen: Es sind die liebevoll ausgewählten und dekorierten Accessoires, die den Garten von Horst und Christine Reisig, Am Rosenhof 1 in Löwensen, so reizvoll und unverwechselbar machen. An diesem Sonntag, 18. Juni, kann jedermann das 4200 Quadratmeter große, terrassenförmig angelegte Areal in Südlage besichtigen. Beim landkreisweiten „Tag des offenen Gartens“ zeigt Hobbygärtner Reisig sein kleines Paradies, das er 2005 gekauft hat, zusammen mit einer um 1905 gebauten Villa und einem früheren Pumpenhaus, das heute als gemütliches Gartenhaus dient. „Es dauerte einige Jahre und viel Arbeit, zeitweise zehn Stunden am Tag, bis aus dem verwilderten Grundstück dieser Garten wurde. Aber das Grundkonzept war immer vor meinem inneren Auge“, sagt Reisig.

Nun blühen Rosen, japanischer Leguster, Jasmin, Azaleen, Oleander und Zitronenbäumchen dort. Es sind etwa 250 verschiedene Arten von Blumen, Sträuchern und Bäumen zu finden. Und es gibt verschiedene Bereiche: einen Wüstengarten mit Kakteen und Steinen, eine Orangerie voll exotischer Pflanzen, ein blühendes Lavendelfeld und Rebstöcke mit roten und weißen Trauben. Einen nachgebauten Schäferwagen hat Horst Reisig zum Saunawagen umfunktioniert. Nach dem Schwitzen springt er in seinen Schwimmteich und genießt den Blick ins Pyrmonter Tal: „Das ist wie der schönste Urlaub!“

Diesen Abschnitt nutzt die Familie privat, andere Bereiche sind den Gästen zugänglich, die eine der Ferienwohnungen mieten. Überall im Garten sind dekorative Dinge verteilt: Amphoren und Steinkrüge, Emailletöpfe und von den Reisen mitgebrachte Muscheln. „Für diese Sachen ist meine Frau zuständig, ich bin der Mann fürs Grobe“, scherzt Reisig, der täglich mehr als zwei Stunden im Garten arbeitet und 150 Liter Gießwasser verbraucht. Das Schöne an diesem Garten: Er ist gepflegt und wirkt dennoch nicht zu akkurat oder gar steril.
Die Besichtigung ist am Sonntag, 18. Juni, zwischen 11 und 17 Uhr möglich. Ebenfalls einen offenen Garten bietet Familie Eickermann in Löwensen, Obere Straße 7.



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