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So wird beim Kreissternmarsch die Geschicklichkeit der Jugendfeuerwehren herausgefordert

Nudeln rutschen lassen und Stroh knoten

Bad Pyrmont. Wenn ein Strohhalm zum Saugrohr wird und statt eines Schlauchs aneinander geknotete Grashalme ausgerollt werden, dann hat die Jugendfeuerwehr wieder einmal zum Kreissternmarsch eingeladen. Insgesamt über 400 Teilnehmer, aufgeteilt in 50 Gruppen, starteten rund um den Pyrmonter Talkessel vom Löwenser Grillplatz, aus Rischenau, vom Kleinenberger Flugplatz, aus Grießem und vom Grießemer Berg, um nach dem Passieren vier unterschiedlicher Spielstationen und dem Erfüllen der Langzeitaufgabe das Ziel, das Bad Pyrmonter Stadion, anzusteuern.

veröffentlicht am 30.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Zur Einstimmung auf das richtige Lesen der Karte mussten die Nachwuchsbrandschützer zehn Fehler auf einem Bild erkennen. „Ein affengeiles Spiel!“, urteilte Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas „Korken“ Kurbgeweit, nachdem er sich dem Zeitlimit mit lediglich neun gefundenen Fehlern geschlagen geben musste.

Gleich im Anschluss ließ die Jugendfeuerwehr Tündern „Korken“ alt aussehen: Die Nachwuchsbrandschützer von der Weser hatten schnell alle Fälschungen ausfindig gemacht und noch reichlich Zeit auf der Stoppuhr. Während sich einige Teams angesichts der Aufgabe, eine Decke zu drehen, ohne sie zu verlassen, einen fliegenden Teppich wünschen mochten, meisterte die JF Friedrichsburg diese Aufgabe spielend und in rasantem Tempo.

Beim Nudelspiel war Geschicklichkeit und nicht unbedingt der größte Appetit gefragt. Hier konnte die Jugendfeuerwehr aus Aerzen punkten, indem Größenunterschiede im Team geschickt überwunden wurden.

2 Bilder

Die Pyrmonter Jugendfeuerwehr indes zeigte eindrucksvoll, dass sie erlernte Feuerwehrtechnik auch ins Spiel einbauen kann und verwandelte den Strohhalm kurzerhand in ein Saugrohr, um den Luftballon mühelos über eine Distanz zu transportieren. Der Wind erwies sich dabei allerdings nicht unbedingt als Freund des Feuerwehrnachwuchses.

Einen echten Heimvorteils-Joker spielte die Jugendfeuerwehr aus den Pyrmonter Bergdörfern aus. Justin, Nico, Christian & Co. wussten offenbar genau, wo in der Region das längste Gras wächst und brachten es beim Zusammenknoten der Halme auf 46,5 Meter und am Ende zum Gesamtsieger.

Das war allerdings nicht der Rekord bei der Langzeitaufgabe: Die Grasschlange von Team Salzhemmendorf 1 maß ganze 101 Meter. Auf den Plätzen zwei bis zehn in der Gesamtwertung landeten die Teams Bisperode 2, Thüste/Wallensen/Ockensen 1, Grupenhagen, Salzhemmendorf 1, das Kreiskommando (außer Wertung), Hamelspringe, Coppenbrügge, Egge, Dehmkerbrock/Herkendorf und Bad Pyrmont/Oesdorf. Einziger Wehmutstropfen der gelungenen Veranstaltung: Die Ausrichter des diesjährigen Kreissternmarsches, die Stadtfeuerwehr Bad Pyrmont, hatten für die Jugendlichen etwas abseits des Waldweges versteckt acht Kisten Wasser deponiert. Unbekannte klauten sechs Kisten, zwei blieben im Wald zurück. „Vermutlich hatten die Diebe nicht ausreichend Ladefläche, um alle Kisten mitzunehmen“, mutmaßt Bad Pyrmonts Stadtjugendfeuerwehrwart Axel Herrmann, der, nachdem der Diebstahl einem Streckenposten aufgefallen war, umgehend für Ersatz sorgte, damit die Nachwuchsbrandschützer ausreichend mit Getränken versorgt waren.

Beim Nudelspiel wurde der Größenunterschied im Team der Jugendfeuerwehr Aerzen geschickt überwunden. sbr



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