weather-image
Auch der Rheinische Karneval geht in die nächste Runde

NRW-Jury empfiehlt Osterräderlauf als Weltkulturerbe

Düsseldorf/Lügde (red). Eine Jury hat den „Rheinischen Karneval“ und den „Osterräderlauf in Lügde“ als landesspezifische Vorschläge Nordrhein-Westfalens für das Immaterielle Kulturerbe empfohlen. Beide Empfehlungen werden jetzt von Kulturministerin Ute Schäfer an die Kultusministerkonferenz (KMK) gemeldet.

veröffentlicht am 15.04.2014 um 16:11 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:21 Uhr

Auf dem besten Weg zum Immatriellen Weltkulturerbe: Der Osterräderlauf in Lügde. Foto: Carlhermann Schmidt
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Laut Urteil der Jury gehört der „Rheinische Karneval“ zu den großen kulturellen Ausdrucksformen in Nordrhein-Westfalen, der seit langer Zeit alljährlich eine generationenübergreifende Gemeinschaft bildet, die sich auf humorige Art mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzt.

Beim „Osterräderlauf in Lügde“ handelt es sich um ein besonderes Osterfeuerritual, bei dem seit vielen Generationen brennende Holzräder von Hügeln gerollt werden. Die Lebendigkeit dieser Tradition drückt sich nach Ansicht der Jury in einer breiten Beteiligung der Bevölkerung der Stadt aus, traditionelle handwerkliche und landwirtschaftliche Fertigkeiten werden für den Brauch gepflegt.

„Die Breite der Bewerbungen verdeutlicht die historisch gewachsene Vielfalt im Kulturland Nordrhein-Westfalen. Alle Bewerbungen zeugen von einem beeindruckenden ehrenamtlichen Engagement, das oftmals die Identifikation mit unserer Heimat ermöglicht. Ich gratuliere den erfolgreichen Bewerbungen und wünsche allen, dass sie – wie teilweise seit Jahrhunderten – in ihrer kulturellen Praxis weiterhin lebendig auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren“, erklärte Ministerin Schäfer.

Die an die Kultusministerkonferenz übermittelten Bewerbungen aller Länder werden anschließend einem bei der Deutschen UNESCO-Kommission angesiedelten Expertenkomitee zur fachlichen Beratung zugeleitet. Das Komitee empfiehlt Anfang 2015 voraussichtlich höchstens zwei Bewerbungen für die internationalen Listen bei der UNESCO. Eine Entscheidung dort ist für Ende 2016 geplant.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt