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Bürgermeisterwahl: Festlegung auf Wahltag lässt ebenso auf sich warten wie Nominierung eines Kandidaten

Noch ist die CDU nicht so weit

Bad Pyrmont. Dr. Stephan Walter, Uwe Schünemann und Andreas Jungnitz haben mehr gemeinsam, als sie vielleicht selber wissen. Alle drei werden oder wurden als Bürgermeisterkandidaten der CDU für Pyrmont gehandelt. „Das sind nur hartnäckige Gerüchte, da ist überhaupt nichts dran“, ging Ursula Körtner kürzlich in die Offensive, denn das Interesse an der offenen Personalfrage der Christdemokraten ist in Bad Pyrmont groß.

veröffentlicht am 02.12.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:21 Uhr

Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Die frühere Landtagsabgeordnete hat von ihrer Partei das Mandat bekommen, sich auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten oder Kandidatin zu machen. Die erfahrene CDU-Politikerin hat genügend Kontakte, um am Ende fündig zu werden – möglicherweise sogar in Bad Pyrmont, wie es in Parteikreisen heißt, die ansonsten zur Verschwiegenheit verdonner worden sind. „Wir haben sogar zwei mögliche Kandidaten, es sind jetzt nur noch interne Abstimmungen notwendig, um zu einer Entscheidung zu kommen“, machte Körtner es gestern spannend. Sie werde diese oder kommende Woche der Partei und der Ratsfraktionen einen konkreten Vorschlag machen und unmittelbar danach sei vorgesehen, die Öffentlichkeit informieren.

Verbunden mit der Kandidatur ist auch der Wahltermin. SPD und Grünen hätten die Bürgermeisterwahl gerne mit der Europawahl am 25. Mai verbunden. Eigentlich sollte der Verwaltungsausschuss am vergangenen Donnerstag schon einen Beschluss fassen, den die Stadtverwaltung vorbereitet hatte: Wahl am 25. Mai, Stichwahl erst drei Wochen später am 16. Juni. Bei dem sonst üblichen Abstand von zwei Wochen wäre die Stichwahl auf Pfingstsonntag gefallen. Doch die CDU bat um Vertagung der Entscheidung, und ihr wurde ihr Wunsch gewährt. Das dürfte wohl auch mit der andauernden Kandidatensuche zusammenhängten, wird in SPD-Kreisen vermutet.

„Nein, das hat damit nichts zu tun, wir haben noch Abstimmungsbedarf in der Fraktion“, so Körtner. „Die Tendenz geht auch bei uns zum 25. Mai.“ Alles andere wäre wohl kaum zu begründen. Zumindest die SPD, die auf Amtsinhaberin Elke Christina Roeder setzt, würde die zusätzlichen Kosten, die für einen anderen Wahltag als den der Europawahl entstehen, mit Sicherheit politisch ausschlachten.

Am 12. Dezember steht die Entscheidung erneut auf der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses. Und bis dahin wird die CDU wohl einen Kandidaten präsentiert haben.



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