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Freibad der „Pyrmonter Welle“ startet am 30. Mai erneut mit reduzierten Eintrittspreisen in die Saison

Noch ist der Roboter alleine im Wasser

BAD PYRMONT. Noch ist es morgens empfindlich kalt. Doch die Temperaturen steigen und damit steht einem Start in die Freibadsaison nichts mehr im Wege. Die Becken der Pyrmonter Welle sind gefüllt, die Anlage ist startklar für den 30. Mai (Himmelfahrt). Die Stadtwerke haben sich erneut für reduzierte Eintrittspreise entschieden.

veröffentlicht am 14.05.2019 um 12:44 Uhr
aktualisiert am 14.05.2019 um 15:47 Uhr

Simon Freter, Christian Karius und Frank Tietze (von links) testen schon einmal die Wassertemperatur. Mit 12 Grad reicht es aber gerade einmal für die Hände. 24 Grad werden es zum Saisonstart sein. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Lautlos zieht der Saugroboter seine Bahnen, gesteuert von Satelliten des Global Positioning Systems (GPS) aus der Erdumlaufbahn. Die Neuanschaffung der „Pyrmonter Welle“ ist in diesen Tagen das Einzige, was sich im einladend klaren Wasser des großen Beckens bewegt. Zum Baden ist die Wassertemperatur an diesem Morgen mit 12 Grad noch viel zu kalt. Bis zum 30. Mai zum Start in die Freibadsaison ist es ja auch noch gut zwei Wochen hin.

Badekarte für das Weserbergland

Vier Tage hat es gedauert, alle Becken mit insgesamt 3700 Kubikmeter Wasser zu füllen. Mit dem Aufheizen auf eine Badetemperatur von 24 Grad lässt sich das Team von Badbetriebsleiter Frank Tietze bis etwa eine Woche vor der Eröffnung Zeit. „Bei den anhaltend kalten Temperaturen – besonders auch nachts – würde das Heizen richtig ins Geld gehen“, macht Simon Freter deutlich. Der Diplom-Ingenieur ist seit diesem Jahr erneut als Geschäftsbereichsleiter für die Anlage zuständig, um deren Sanierung er sich vor gut zehn Jahren schon einmal gekümmert hatte. Und Sanierungsbedarf gibt es bekanntlich immer noch beziehungsweise schon wieder.

Seit einigen Wochen bereitet das Team von Betriebsleiter Frank Tietze das Freibad auf die warme Jahreszeit vor. Auf 256 interne Arbeitsstunden beziffert Christian Karius, der diese Vorbereitung organisiert, den zeitlichen Aufwand. Dazu kommen noch die Stunden der externen Dienstleister, die sich um Reparaturen und Ausbesserungen kümmern. „Die allermeisten Schäden gibt es an den Beckenfliesen“, berichtet Tietze. Zudem müssen Wasserleitungen überprüft und Fugen ausgebessert werden, wie etwa an der Rutsche. Das hat auch etwas mit der Sicherheit der Badegäste zu tun, die jedes Jahr vom TÜV überprüft wird.

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Einsam zieht der Hightech-Saugrober seine Bahnen durch das große Becken, gesteuert aus dem Weltall. Foto: uk

Die Freibadsaison 2018 bescherte der Pyrmonter Welle einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Gezählt wurden laut Stadtwerken, die das Bad betreiben, 62000 Badegäste, doppelt so viele wie in der Freibadsaison 2017. Das Unternehmen führt das zum einen auf die sehr warme Witterung und zum anderen auf die Rabattaktion „Summer special“ mit um die Hälfte gekürzten Eintrittspreisen zurück. Und die haben sich offenbar gerechnet, denn so speziell ist die Aktion nicht, wie das kommunale Unternehmen jetzt bekannt gegeben hat. „Es bleibt auch in diesem Jahr bei den Eintrittspreisen des Vorjahres“, so Freter. Erwachsene zahlen 3,50 Euro satt wie früher 4,50 Euro für eine Einzelkarte. Die Familienkarte kostet weiterhin 7 Euro, als 2,50 Euro weniger als früher. Der Einzeleintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostet 1 Euro. Dieser Nachlass gilt auch für den Saunaeintritt während der Freibadsaison, der für 10 Euro zu haben ist. „Wir wollen diese Sonderpreise in diesem Jahr noch einmal ausprobieren“, erklärt Freter. „Ob wir das auch in den Folgejahren tun werden, ist noch in der Diskussion und wird zum Ende dieses Jahres entschieden.“

Apropos Ende: Wann die Freibadsaison zu Ende geht, entscheiden die Verantwortlichen in Abhängigkeit von der Wetterlage Anfang September.



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