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Michel (Grüne) hat anderen Ansatz

Neuer Kulturbeirat als Forum für alle Kulturschaffende

BAD PYRMONT. Die Bad Pyrmonter Grünen haben sich dafür ausgesprochen, einen neuen Kulturbeirat ins Leben rufen, in dem sich Kulturschaffende austauschen und vernetzen können. Das hat die Fraktionsvorsitzende Ute Michel mitgeteilt. Der bisherige Kulturbeirat wird aufgelöst.

veröffentlicht am 07.02.2018 um 13:49 Uhr
aktualisiert am 07.02.2018 um 17:20 Uhr

Kultur wird in Bad Pyrmont großgeschrieben wie hier im Museum im Schloss. Doch es gibt nicht nur die Großen, für die ein Kulturbeirat interessant sei, meint Ute Michel von den Grünen. Foto: Kocmoc
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Der bisherige Kulturbeirat bestand aus Politikern, Vertretern des Museums und des Museumsvereins und hat beschlossen, sich aufzulösen (wir berichteten). Der Kulturausschluss folgte diesem Beschluss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

„Die eigentliche Arbeit war ineffektiv“, stellte Ausschussmitglied Monika Brinkmann-Muchow fest, die dem Kulturbeirat für die Grünen eineinhalb Jahre angehört hatte. Auf ihre Initiative hin, hatte das Gremium im vergangenen Dezember den Auflösungsbeschluss fasste. „Es ist aber wichtig, dass es einen Kulturbeirat in Bad Pyrmont gibt, nur sollten wir diese Aufgabe in andere Händen geben, nämlich in die der Kulturschaffenden selber“, so Brinkmann-Muchow. Das sei bislang bis auf eine Ausnahme nicht der Fall gewesen.

Ute Michel, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat, sieht die Aufgabe eines neuen Kulturbeirates nicht darin, ein neues Kulturkonzept für Bad Pyrmont zu erarbeiten, wie es sich das bisherige Gremium vorgenommen hatte, sondern weiter unten anzusetzen. Sie denke an einen Beirat als „Austauschgremium“ für alle Pyrmonter Kulturschaffenden, nicht nur für die bildenden Künstler. „Es sollte ein regelmäßiges Forum für alle sein und nicht nur für die Großen wie Staatsbad und Museum“, sagte sie am Mittwoch im Gespräch mit dieser Zeitung. „Es können für jeden einzelnen Veranstalter Synergieeffekte entstehen, wenn man diese Aufgabe in einem größeren Zusammenhang sieht.“ Zum Beispiel könne man gemeinsam überlegen, an Fördermitteln zu kommen und Termine besser zu koordinieren. „Das könnte sich schon für das im Jahr 2020 anstehende Stadtjubiläum Bad Pyrmonts bewähren“, so die Grünen-Politikerin. Um die Kulturschaffenden zusammenzubringen, sei eine organisatorische Unterstützung durch die Stadtverwaltung sinnvoll.

In der Gruppe 17, der auch die Grünen angehören, sei das Thema zwar angedacht, aber noch nicht endgültig beschlossen worden, so Michel. Damit werde man sich am Mittwochabend befassen und dann einen entsprechenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen.

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