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Kraftvolle und schöne Töne

Neuer Konzertflügel der Musikschule ab sofort im Lortzingsaal

BAD PYRMONT. Er hat eine stattliche Größe, glänzt mindestens so makellos wie ein schwarz lackiertes Auto und lässt aus seinem Bauch die kraftvollsten und schönsten Töne erklingen: Der neue Konzertflügel der Musikschule steht ab sofort als Prachtstück im Lortzingsaal. Einige Schüler und ihre Klavier-Dozentinnen gaben bei der Einweihung kleine, feine Kostproben und fühlten sich von dem imposanten Tasteninstrument sichtlich beflügelt in ihrem Spiel.

veröffentlicht am 06.12.2018 um 20:25 Uhr
aktualisiert am 06.12.2018 um 21:10 Uhr

Jede Menge kleine und große Hände, ungeübte und professionelle, werden über die Tasten gleiten. Foto: Hei
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Karin Heininger Reporterin
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Ein paar namhaften Firmen-Sponsoren und vielen ungenannt bleibenden Privatspendern ist es zu verdanken, dass ein unscheinbares Klavier, an dem bisher im Unterricht geprobt wurde, nicht mehr die erste Geige spielt, sondern dem 10 000 Euro teuren Kawai-Flügel Platz machen musste. Ermöglicht wurde dies durch eine Crowdfunding-Aktion der Volksbank, die unter dem Motto „Wir beflügeln die Musikschule“ eine Plattform geschaffen hatte, um die Mittel für das Instrument einzuwerben.

Nun wird der neue Flügel von montags bis freitags jede Menge kleine und große Hände, ungeübte und professionelle, auf seiner Tastatur spüren. „Der hält das aus“, konstatierte trocken Musikschulleiter Arndt Jubal Mehring, dem die Freude über diese Neuanschaffung anzumerken war. Ebenso wie den Lehrerinnen, die davon profitieren. „Wir freuen uns alle sehr, das macht das Unterrichten noch mal so schön“, betonte Olga Chirita im Gespräch beim anschließenden Umtrunk nach dem Konzert.

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Lydia Wasmann hatte sie zuvor vierhändig Filmmusik zu Sherlock Holmes und einen melodiösen, rhythmisch ansprechenden „Spanischen Tanz“ von Moritz Moszkowski gespielt. Eingeleitet wurde die Darbietung von der Dozentin Kateryna Troyitska mit einem festlichen Präludium von Johann Sebastian Bach und einer übermütigen „Humoreske“ von Carl Nielsen.

Vier Schüler der unterschiedlichen Reifegrade nahmen dann den Flügel „in Besitz“. Onno Lohmann mit zwei Weihnachtsliedern und Hannah Gröne mit „Bonjour tristesse“ und „Beauty and the beast“. Einfühlsam und mit einem erstaunlich sicheren Anschlag interpretierte Alina Denzel Beethovens Sonatine G-Dur. Clara Fey spielte ausdrucksvoll und technisch versiert eine Arabesque von Claude Debussy und moderne „Folkloristische Motive“. So war das Konzert in seiner Ausgewogenheit von klassischer und zeitgenössischer Musik ein guter Einstieg, um mit dem Flügel vertraut zu werden.

Und die Anschaffung nannte Arndt Jubal Mehring eine „gut angelegte kommunale Förderung der Musik“ – auch im Hinblick auf die Zukunft der Musikschule. Zu den angekündigten Kürzungen des städtischen Zuschusses und was das für seine Einrichtung bedeutet, wollte er sich nicht äußern.



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