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Dank großzügiger Spenden konnten 10 Gästezimmer mit speziellem Pflegemobiliar ausgestattet werden

Neue Betten für das Hospiz

BAD PYRMONT. Dank großzügiger Spenden konnten 10 Gästezimmer im Hospiz Bethesda im Friedensthal mit speziellem Pflegemobiliar ausgestattet werden. Die Betten sollen auch den Mitarbeitern den Alltag erleichtern.

veröffentlicht am 25.06.2018 um 19:16 Uhr

Die Sparkassenvorstände Martin Lauffer und Jens Veneman sowie der ehemalige Präsident des Lions-Clubs Klaus Stille-Hönig lassen sich von der Hospizbelegschaft die Funktionen vorführen. foto: ti
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Klaus Titze Reporter
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Wer freut sich nicht über schöne Überraschungen, so auch die Mitarbeiter des Agaplesion Hospiz Bethesda im Friedensthal, denn ihr pflegerisches Engagement verlangt ihnen eine ganze Menge ab. Neben den kleinen Geschehnissen im Alltag sind es dann Dinge, die ihre Arbeit erleichtern, sie selbst vor allzu großen körperlichen Belastungen und möglicherweise die Gesundheit beeinträchtigenden Entwicklungen bewahren. Dazu gehört vor allem auch eine funktionale Ausstattung.

„Hierin haben wir dank hilfreicher Spender eine deutliche Verbesserung erfahren können“, freuen sich Pastor Bernhard Jess und Pflegeleiterin Marianne Gehring. Denn Dank dem Bad Pyrmonter Lions-Club, der ein Bett finanzierte, der Stadtsparkasse Bad Pyrmont, die zwei Betten übernahm, und einer Privatspende konnten nun alle 10 Gästezimmer mit einem speziellen Pflegebett und dazu gehörenden Nachtschränkchen ausgestattet werden. „Die bisher genutzten Betten waren einfach in die Jahre gekommen und zeigten sich für die Bedürfnisse der Gäste in keinster Weise mehr praktikabel“, beschreibt die Pflegeleiterin.

So ein modernes, den besonderen Anforderungen schwerkranker Menschen angepasstes Bett koste rund 2500 Euro. An dem Aufbringen der recht hohen Anschaffungssumme hatte insbesondere eine Bad Pyrmonterin einen großen Anteil, die über eine gewisse Zeit Gast im Hospiz gewesen sei und es gestärkt wieder verlassen konnte. Ihre Dankbarkeit und Anerkennung der menschlichen Zuwendung, die sie habe erfahren können, brachte sie mit einer Spendensumme von 10 000 Euro zum Ausdruck.

Und dann führen Gehring und ihre Mitarbeiterin Schwester Jennifer einige der besonderen Funktionen des Pflegebettes vor, das in Kliniken auch als sogenanntes Herzbett eingesetzt wird. Neben dem Einstellen einer kompletten Sitzposition lässt sich das Bett auch in verschiedene Arbeitshöhen verstellen, um die pflegerischen Tätigkeiten erleichtern zu können.

Für besonders sturzgefährdete Gäste lässt sich das Bett auch auf eine Tiefe bis zu 27 Zentimeter herunterfahren, hat unterhalb eine Beleuchtung, die das Zimmer dann schwach erleuchtet, wenn die Person das Bett nachts verlässt.

Eine besondere Matte im Bett signalisiert der Nachtschwester, dass ein Gast sein Bett verlassen hat. Kehrt die Person innerhalb einer zuvor gespeicherten Zeit nicht wieder in das Bett zurück, was vermuten lässt, dass ihr etwas zugestoßen sein kann, dann erscheint ein Alarmzeichen. „Das ist besonders wichtig bei den Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung unruhiger, aber auch schwächer geworden sind und so mehr Aufmerksamkeit und Hilfe benötigen“, erklärt die Fachkraft.

Die gesamte Belegschaft sei sehr glücklich und dankbar über diese gelungene Neuanschaffung und die Großzügigkeit der beteiligten Spender.



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